Erzgebirge Aue: Entscheidung von Christian Tiffert naht

Karriereende weiter nicht ausgeschlossen

Christian Tiffert

Noch ist seine Zukunft nicht final geklärt: Christian Tiffert © Imago / Picture Point

Am heutigen Mittwoch beginnt für den FC Erzgebirge Aue das Trainingslager im österreichischen Bad Leonfelden. Neun Tage lang kann Trainer Daniel Meyer dort mit seiner Mannschaft inklusive der beiden am Dienstagabend vermeldeten Neuzugänge Robert Herrmann und Filip Kusic arbeiten.

Weitere Verstärkungen bis zum Saisonstart am 5. August beim 1. FC Union Berlin sind geplant. Insbesondere im Offensivbereich sehen die Veilchen noch Handlungsbedarf, die nach aktuellem Stand zudem auch noch um Routinier Christian Tiffert bangen müssen. Noch immer ist offen, ob der 36-Jährige die kommende Saison spielt oder seine Fußballschuhe ein Jahr vor Vertragsende an den Nagel hängt.

Tiffert will seine Rolle kennen

Immerhin sollte sich der Fall Tiffert einigermaßen zeitnah klären. „Ich weiß, dass ich mit meiner Entscheidung nicht bis Mitte August warten kann. Aber es gibt noch ein paar Punkte, die geklärt sein müssen“, so der 225-fache Bundesliga-Profi, der vergangene Spielzeit vorübergehend auch in ungewohnter Rolle als Abwehrchef überzeugen konnte, gegenüber Bild.

Es ist wichtig für mich zu wissen, welche Idee der Trainer hat. (Christian Tiffert)

Wichtig ist für Tiffert vor allem, wie der neue Coach Meyer mit ihm plant: „Ich war jahrelang zentraler Mittelfeldspieler, zuletzt Abwehrchef. Das hat gut funktioniert. Aber es ist wichtig für mich zu wissen, welche Idee der Trainer hat und welche Funktion ich nächste Saison auf dem Platz übernehmen soll.“

Weil es kaum nachvollziehbar wäre, würde Meyer nicht mit Tiffert in einer zentralen Rolle planen und weil der langjährige Profi sich als „definitiv fit“ bezeichnet, ist mit einer Fortsetzung der Karriere zu rechnen. Alles andere wäre nicht nur überraschend, sondern für den FC Erzgebirge auch ein herber Schlag.

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