Erzgebirge Aue: Gemischte Erinnerungen an Paderborn

Direkte Bilanz wartet mit Highlight auf

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Mittwoch, 06.01.2021 | 12:15
Jan Hochscheidt beim FC Erzgebirge Aue

Jan Hochscheidt hat in Aue schon einiges erlebt. ©Imago images/Picture Point

Für Jan Hochscheidt wird die kommende Partie zum Meilenstein. Läuft der Offensivmann gegen den SC Paderborn auf, was angesichts der vergangenen Partien wahrscheinlich ist, feiert er seinen 255. Einsatz für Erzgebirge Aue und zieht was die Anzahl der Spiele angeht mit Skerdilaid Curri gleich. Eben jener Curri schlug viele Schlachten für den FCE und war auch bei einer ganz besonderen mit von der Partie.

Am 24. Februar 2008 traf der FC Erzgebirge Aue, der zu diesem Zeitpunkt Platz 16 der 2. Bundesliga belegte auf den vier Punkte und einen Platz schlechteren SC Paderborn. Es stand eins der berüchtigten „Sechs-Punkte-Spiele“ an – und der FC Erzgebirge Aue, damals mit Curri, Emmerich, Kurth und Co., sollte dieses deutlich mit 6:0 für sich entscheiden. Bis heute ist der Triumph der höchste Veilchen-Sieg in der 2. Bundesliga.

Kräfteverhältnisse verschieben sich

Letztlich sollte es dem FCE allerdings nichts helfen. Von den folgenden zehn Partien gewann er keine einzige und stieg ab – genau wie der SCP. Die Kräfteverhältnisse im direkten Duell sollten sich entscheidend verschieben.

Von den ersten 14 Partien gegen den SC Paderborn verlor Erzgebirge Aue lediglich drei Spiele, von den letzten acht Partien gegen die Ostwestfalen gewann der FCE dann nur eine Begegnung – es war die bisher letzte in der Saison 2018/19.

Daran dürften sich die heutigen Spieler noch gut erinnern. Damals standen 13 Spieler im Kader, die auch heute noch das Trikot des FC Erzgebirge Aue tragen – darunter auch Jan Hochscheidt, der im zentralen Mittelfeld begann und auch aktuell gute Chancen auf einen Platz in der Startelf hat. Dann wäre es Zeit, Curri und Co. nachzueifern: In neun Spielen mit dem FCE gegen Paderborn hat Hochscheidt nämlich nie getroffen.