Erzgebirge Aue: Milan Ristovski im Anflug?

Nordmazedonischer Angreifer soll kurz vor der Unterschrift stehen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 27.07.20 | 07:00
Dirk Schuster

Dirk Schuster wartet noch auf seinen ersten Neuzugang. © imago images / foto2press

Am heutigen Montag endet für die Profis von Erzgebirge Aue der Urlaub. Der offizielle Trainingsauftakt ist zwar erst für Samstag angesetzt, doch stehen in den kommenden Tagen bereits einige Termine, allen voran natürlich die derzeit obligatorischen Corona-Tests sowie sportmedizinische Untersuchungen auf dem Programm.

Nach jetzigem Stand wird Trainer Dirk Schuster in den ersten Tagen ausschließlich auf bekannte Gesichter treffen. Möglich aber, dass sich das zeitnah ändert. Denn offenbar hat der FCE einen ersten Neuzugang an der Angel. Wie Portal sportmedia.mk berichtet, soll der Wechsel von Milan Ristovski von HNK Rijeka nach Aue kurz vor dem Abschluss stehen. Der kroatische Erstligist erhofft sich dabei eine Ablöse im Bereich von 400.000 bis 500.000 Euro für den 22 Jahre alten Angreifer.

Starke Saison in der Slowakei

Ristovski, der in zwölf U21-Länderspielen für Nordmazedonien drei Tore erzielt hat, war in den vergangenen Spielzeiten verliehen. Nach einem enttäuschenden Jahr 2018/19 in der zweiten Liga Sloweniens bei NK Krsko mit nur zwei Treffern in 16 Ligaspielen gelang dem 1,88 Meter großen Stürmer zuletzt in der Slowakei der Durchbruch.

Für den FC Nitra erzielte Ristovski in 32 Pflichtspielen 15 Tore und bereitete vier weitere Treffer vor. Ein Wechsel nach Aue und in die 2. Bundesliga wäre nun der nächste Schritt, um sich auf größerer Bühne präsentieren und auch weiter für die A-Nationalmannschaft empfehlen zu können.

In Aue wäre Ristovski der vierte Angreifer neben dem freilich noch von anderen Klubs umworbenen Florian Krüger, Pascal Testroet und Philipp Zulechner. Die Lücke, die die zu ihren Stammvereinen zurückgekehrten Christoph Daferner (SC Freiburg) und Njegos Kupusovic (Roter Stern Belgrad) zumindest quantitativ hinterlassen haben, wäre damit durchaus hochkarätig geschlossen.