Erzgebirge Aue: So wird es nochmal eng

Ganz schwacher Auftritt gegen Ingolstadt (0:3)

Daniel Meyer auf dem Platz

Enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft: Daniel Meyer © Imago/Stefan Bösl

Neun Punkte waren in der Winterpause ein sehr ordentliches Polster auf die Abstiegszone und ließen den FC Erzgebirge Aue entspannt Weihnachten feiern. Nach drei Spieltagen im neuen Jahr hat sich die Situation allerdings wieder zugespitzt. Aue steht nach der Spielabsage gegen den 1. FC Köln sowie den Niederlagen beim 1. FC Magdeburg (0:1) und am gestrigen Sonntag gegen den FC Ingolstadt (0:3) 2019 noch ohne Punkt da.

Dass die beiden Niederlagen gegen Teams aus dem Tabellenkeller kassiert wurden, ist natürlich besonders schwerwiegend, zumal alle stark abstiegsgefährdeten Mannschaften ein Aufbäumen erkennen lassen. So liegt Aue nun nur noch jeweils sechs Zähler vor den Teams auf den Plätzen 16 bis 18. Anstatt eines weitgehend sorgenfreien Saisonendes droht nun abermals ein langer Abstiegskampf.

Klare Worte von Pascal Testroet

Noch mehr als der geschrumpfte Vorsprung bereitet allerdings die Leistung gegen Ingolstadt Sorgen. Defensiv wie offensiv lieferten die Veilchen gegen die als Schlusslicht angereisten Schanzer eine ganz schwache Vorstellung ab und verloren völlig verdient.

Wir haben einfach scheiße gespielt. (Pascal Testroet)

Torjäger Pascal Testroet nahm danach gegenüber dem „Kicker“ (Ausgabe 14/2019 vom 11.02.2019) auch kein Blatt vor den Mund: „Wir haben einfach scheiße gespielt. Das muss man so direkt sagen. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft, Leidenschaft, all das war nicht vorhanden. Schwer, das in Worte zu fassen.“

Auch Trainer Daniel Meyer tat sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel schwer damit, Worte zu finden. Das Bemühen wollte Meyer seiner Elf gerade im zweiten Durchgang zwar nicht absprechen, sah aber keine wirklich guten Phasen und sprach nachvollziehbarerweise von einem Auftritt „ohne Struktur“, der viel zu wenig war, um zu punkten.

Gleichzeitig appellierte Meyer aber an den Zusammenhalt und will in den nächsten Spielen die Antwort geben. Ein Hoffnungsträger ist am kommenden Wochenende beim FC St. Pauli Philipp Riese, der dann nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung steht und mit seiner leidenschaftlichen Spielweise für mehr Aggressivität und Willen sorgen soll.

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