Erzgebirge Aue: Spekulationen um Louis Samson

Ex-Veilchen aktuell beim FC Schalke 04 II

Louis Samson

Schon von 2015 bis 2017 für den FC Erzgebirge aktiv: Louis Samson © Imago / Picture Point

Im Heimspiel gegen den 1. FC Union Berlin kann der FC Erzgebirge Aue am Sonntag noch die 20-Punkte-Marke knacken und sich damit ein sehr entspanntes Weihnachtsfest verschaffen. Zurücklehnen werden sich die Verantwortlichen um Trainer Daniel Meyer freilich nicht allzu lange, gilt es doch den Kader für die 16 Spiele nach der Winterpause zu optimieren.

Während dann neben Maximilian Pronichev, dessen Ausleihe von Hertha BSC voraussichtlich vorzeitig beendet wird, auch die zuletzt nicht mehr berücksichtigten Sören Bertram und Mario Kvesic nicht mehr zum Kader gehören könnten, ist die Suche nach Verstärkung hinter den Kulissen sicherlich schon angelaufen.

Dass die Verpflichtung eines großgewachsenen und körperlich starken Sechsers ganz oben auf der Agenda steht, hat Coach Meyer bereits Anfang des Monats verraten. Und nun taucht in diesem Zusammenhang der erste Name eines potentiellen Kandidaten auf. So bringt Tag24 mit Louis Samson einen alten Bekannten ins Gespräch, dessen Karriere seit seinem Abschied aus Aue im Sommer 2017 keinen guten Verlauf genommen hat.

Leistungsträger unter Tedesco – Abstieg mit Braunschweig

In der Rückrunde der Saison 2016/17 war Samson unter Trainer Domenico Tedesco als zentrales Glied der Dreierabwehrkette ein wesentlicher Faktor für den erfolgreich gemeisterten Abstiegskampf. Anschließend wechselte der gelernte Sechser ablösefrei zu Eintracht Braunschweig, war dort aber nur in der Hinrunde Stammspieler und wurde danach nur noch sporadisch eingesetzt.

Nach dem Abstieg mit der Eintracht fand Samson zunächst keinen neuen Verein und heuerte schließlich im Oktober bei der zweiten Mannschaft des FC Schalke 04 an, ist dort aber noch ohne Einsatz. Ob der gebürtige Berliner, der unter anderem auch bei Hertha BSC ausgebildet wurde, Aue direkt weiterhelfen könnte, erscheint damit fraglich.

Allerdings ist Samson mit 23 Jahren nach wie vor jung und hat zugleich schon gezeigt, in der 2. Bundesliga eine gute Rolle spielen zu können. Darüber hinaus hielte sich das finanzielle Risiko einer Verpflichtung wohl in Grenzen und mit seinen 1,90 Metern würde der Deutsch-Nigerianer auch die von Trainer Meyer gewünschten, körperlichen Voraussetzungen mitbringen.

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