Erzgebirge Aue: Ungeschlagen in die 3. Liga?

Weitere Unentschieden könnten am Ende zu wenig sein

Hannes Drews

Braucht Sieg mit seiner Mannschaft: Hannes Drews © Imago / Picture Point

Mit drei Niederlagen in Folge ist Erzgebirge Aue denkbar schlecht aus der Winterpause gekommen und hat die an Weihnachten noch gute Ausgangsposition mit vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 damit verspielt. Seitdem sind die Veilchen aber nun schon seit fünf Partien ungeschlagen, treten in der Tabelle aber dennoch auf der Stelle und belegen acht Runden vor Schluss eben jenen Relegationsrang.

Grund dafür ist, dass in den fünf nicht verlorenen Partien viermal der letzte Punch fehlte. Nur gegen den 1. FC Kaiserslautern (2:1) gelang ein Sieg, wohingegen es gegen den FC Ingolstadt (0:0), bei Holstein Kiel (2:2), beim SV Sandhausen (1:1) und beim 1. FC Union Berlin (0:0) nur zu Unentschieden reichte.

Fürth zieht vorbei

Diese Unentschieden waren angesichts nicht einfacher Aufgaben zwar einerseits durchaus positiv zu vermerken, brachten Aue in der Tabelle aber nicht voran. Die SpVgg Greuther Fürth, die am Montag in Aue gastiert, etwa holte im gleichen Zeitraum 13 Punkte und damit sechs Zähler mehr als die Lila-Weißen.

Schon gegen Fürth zählt nun eigentlich nur ein Sieg, mit dem nach Punkten mit den Franken wieder gleichgezogen werden könnte. Generell wird der FC Erzgebirge vor allem zu Hause seine Spiele gewinnen müssen. Nach Fürth kommen mit dem FC St. Pauli, dem MSV Duisburg und Dynamo Dresden noch drei weitere, sicher nicht übermächtige Gegner nach Aue, gegen die Unentschieden wohl zu wenig wären.

Wegen der Enge der Liga und den vielen in den Abstiegskampf involvierten Mannschaften könnten in diesem Jahr sogar die ominösen 40 Punkte zu wenig sein, um die Relegation zu vermeiden. Mit theoretischen acht Unentschieden an den letzten acht Spieltagen käme Aue auf 38 Zähler – die am Ende nicht reichen könnten.

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