Erzgebirge Aue: Wann darf Ridge Munsy von Beginn an ran?

Präsident Leonhardt hofft auf den Winterneuzugang

Ridge Munsy

Wartet noch auf sein Startelfdebüt: Ridge Munsy (l.) © Imago / DeFodi

Dass Erzgebirge Aue im Offensivspiel seit geraumer Zeit Probleme hat, lässt sich unschwer anhand von nur 21 Toren nach 22 Spieltagen erkennen. Trainer Hannes Drews hat bereits angekündigt, ein besonderes Augenmerk darauf richten zu wollen. Mit Blick gerade auf das jüngste 0:0 gegen den FC Ingolstadt wartet auf den Coach dabei einiges an Arbeit.

Zum einen gab es nur wenig konstruktive Bälle in den vorderen Bereich und zum anderen wurden die wenigen, im Ansatz aussichtsreichen Gelegenheiten schlecht ausgespielt. Das Problem betrifft natürlich die gesamte Mannschaft, steht aber auch in Zusammenhang mit dem Tief von eigentlichen Leistungsträgern wie Pascal Köpke und Dimitrij Nazarov.

Zwei Scorerpunkte bei vier Einwechslungen

Nicht wenige Beobachter stellen sich auch deshalb die Frage, wann Winterneuzugang Ridge Munsy erstmals von Beginn an ran darf. Der vom Grasshopper-Club Zürich ausgeliehene Angreifer wurde in allen vier Spielen nach der Winterpause nur eingewechselt. Dabei sorgte der Schweizer nicht nur stets für frischen Wind, sondern verbuchte trotz seiner relativ geringen Einsatzzeit jeweils ein Tor und eine Vorlage.

„Sein Selbstvertrauen wächst, wenn er mehr spielt. Hoffentlich klappt es bald mal mit der Startelf“, wünscht sich nicht nur Präsident Helge Leonhardt in Bild, dass der 28-Jährige schon in den nächsten Spielen von Beginn an zum Zug kommt. Letztlich obliegt die Entscheidung aber natürlich Coach Drews, in dessen Überlegungen Munsy für die Partie bei Holstein Kiel durchaus eine Rolle spielen dürfte.

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