Erzgebirge Aue: Was passiert mit den Talenten?

FCE will mit Härtel und Michl verlängern

Autor: Andreas Breitenberger Veröffentlicht: Donnerstag, 05.04.18 | 07:48
Sascha Härtel am Ball für Erzgebirge Aue

Bleibt Linksverteidiger Sascha Härtel im Erzgebirge? ©Imago/Picture Point

Viel Grund zum jubeln gibt es derzeit im Erzgebirge. Durch eine starke Serie von sieben ungeschlagenen Spielen in Folge konnte sich der FCE gegenüber der starken Konkurrenz im Abstiegskampf behaupten und steht seit dem vergangenen Wochenende wieder über dem Strich. In der Formtabelle der letzten fünf Spiele belegen die Veilchen gar den zweiten Rang, hinter der SpVgg Greuther Fürth.

Aue-Angebot liegt vor

Von der Ferne beobachten können den Aue-Lauf die beiden Local-Player Sascha Härtel und Vincent Michl. Während es letztgenannter in dieser Spielzeit noch nicht in den Kader schaffte, saß Linksverteidiger Härtel in vier Partien in der Rückrunde auf der Bank.

Trotz der spärlichen Einsatzzeiten würde Aue seine beiden Eigengewächse nach Liga-Zwei.de-Informationen jedoch gerne halten. Härtel liegt bereits ein Vertragsangebot vor, bei Michl soll dies noch folgen.

Ob Erstgenannter jedoch im Erzgebirge bleibt, ist noch nicht sicher, weckt er durch gute Leistungen in der Jugend doch auch das Interesse anderer Vereine. Darunter ist auch der FC Bayern München, der Härtel bei der U19 scouten ließ. Die Münchner sind bekanntlich immer auf der Suche nach jungen, entwicklungsfähigen Spielern für die zweite Mannschaft.

Bessere Entwicklung im Erzgebirge?

Die Konkurrenz in München wäre freilich nicht zu verachten, für die sportliche Perspektive Härtels somit ein Verbleib in Aue, wo gute Bedingungen für die weitere Entwicklung des Eigengewächses herrschen, möglicherweise die bessere Lösung.

Mehr Zeit hat Aue augenscheinlich bei Michl, der wie Härtel im Sommer einen Profivertrag erhielt, im Angriff allerdings große Konkurrenz vor sich hat und daher weiterhin bei den A-Junioren kickt.

Dennoch würde er als Eigengewächs gut ins Mannschaftsgefüge der Veilchen passen, ein neuer Kontrakt wäre für Aue sowohl für die Entwicklung von Michl, der das Fußballspielen in jungen Jahren beim nahegelgenen Concordia Schneeberg lernte, wohl die logischste Lösung.

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