Erzgebirge Aue: Wie geht es jetzt weiter?

Stuhl von Daniel Meyer wackelt

Daniel Meyer, Helge Leonhardt

Weiter gemeinsam für den Klassenerhalt? Daniel Meyer (l.) und Helge Leonhardt © imago images / Picture Point

Nach dem 2:1-Sieg am 25. Spieltag gegen den SC Paderborn sah es für Erzgebirge Aue angesichts von elf Punkten Vorsprung auf Rang 16 nach einem entspannten Saisonende aus. Vier Spiele und vier Niederlagen später allerdings stellt sich die Lage ganz anders dar. Schon am heutigen Samstag könnte das Polster auf den Relegationsplatz im schlechtesten Fall auf drei Zähler schmelzen.

Wenig überraschend ist die Angst in Aue groß vor einem Totalabsturz in den letzten Wochen der Saison, zumal der über weite Strecken ernüchternde Auftritt am Freitagabend gegen den 1. FC Heidenheim (0:1) nicht wirklich dazu geeignet ist, eine schnelle Trendwende zu erwarten. Vielmehr wartet am nächsten Wochenende beim Hamburger SV eine richtig schwierige Aufgabe, nach der sich die Situation weiter zuspitzen könnte.

Meyer glaubt an den Umschwung

Zunächst stellt sich aber die Frage, wie es in den nächsten Tagen weitergeht, insbesondere natürlich mit Blick auf Trainer Daniel Meyer, dessen Stuhl wackelt. „Ich habe ja viele nette Aufforderungen bekommen, dass ich nach Hause fahren soll – aus dem Stadion heraus“, macht der 39 Jahre alte Fußball-Lehrer gegenüber kicker.de keinen Hehl daraus, die Unmutsäußerungen von den Tribünen zur Kenntnis genommen zu haben.

Wir bekommen es hin, da bin ich der festen Überzeugung. (Daniel Meyer)

Gleichwohl wird Meyer die Brocken nicht au freien Stücken hinwerfen und ist bemüht, Zuversicht zu verbreiten: „Wenn ich weitermachen soll, mache ich weiter. Wir bekommen es hin, da bin ich der festen Überzeugung. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.“

Ob Meyer in Hamburg auf der Bank sitzen wird, bleibt abzuwarten. Nachdem Helge Leonhardt im Vorfeld der Partie gegen Heidenheim den Druck auf die Mannschaft und explizit auch auch das Trainerteam erhöht hat, der erhoffte Effekt aber ausgeblieben ist, scheint nun nicht ausgeschlossen, dass der Klubboss einen anderen Impuls setzt.

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