Erzgebirge Aue: Zulechner und Nazarov glänzen mit Effizienz

Beide Angreifer mit überzeugender Trefferquote

Philipp Zulechner

Erzielte alle 51 Minuten ein Tor: Philipp Zulechner. © imago images / Kruczynski

Einen Neuzugang konnte der FC Erzgebirge Aue in diesem Sommer noch immer nicht präsentieren, doch zumindest muss sich Trainer Daniel Meyer offenbar keine größeren Sorgen mehr um Pascal Testroet machen. Nachdem Meyer vergangene Woche Bedenken geäußert hatte, der Torjäger könnte von einem anderen Verein abgeworben werden, äußerte sich Geschäftsführer Michael Voigt in dieser Personalie nun recht deutlich.

Pascal hat einen Vertrag bis 2021 und keine Klausel. (Michael Voigt)

„Verständlich, dass Daniel bisschen Sorgen um Pascal hat. War ja auch eine große Saison von ihm. Aber da passiert nichts, gar nichts. Pascal hat einen Vertrag bis 2021 bei uns unterschrieben, er hat keine Klausel drin stehen“, so Voigt, der gegenüber Tag24 zudem betonte, dass es aktuell kein Angebot für den 15-fachen Torschützen der abgelaufenen Saison gibt.

Bleibt Testroet, wovon im Moment auszugehen ist, gibt es sicherlich andere Positionen mit größerem Handlungsbedarf als den Angriff. Zwar kann der von Fortuna Düsseldorf nur ausgeliehene Emmanuel Iyoha voraussichtlich nicht gehalten werden, doch mit Testroet, Florian Krüger, Philipp Zulechner und Dimitrij Nazarov ist der FC Erzgebirge in vorderster Front dennoch weiter gut aufgestellt.

Aue mit drei der 22 effektivsten Zweitliga-Profis

Insbesondere auch deshalb, weil in der abgelaufenen Saison neben Testroet auch Zulechner und Nazarov bemerkenswerte Quoten vorweisen konnten. Beide zählten zu den effektivsten Spielern der Liga. Zulechner, der am Ende von einem Muskelfaserriss außer Gefecht gesetzt wurde, benötigte lediglich 205 Minuten für vier Treffer und damit weniger als jeder andere Spieler mit mindestens zwei Saisontoren.

Nazarov folgt in diesem Ranking immerhin auf Rang 22. Der aserbaidschanische Nationalspieler, der nur fünfmal von Anfang an ran durfte, benötigte für seine ebenfalls vier Treffer 691 Minuten und damit 173 Minuten pro Tor. Mit seinen am 31. und 32. Spieltag gegen den VfL Bochum (3:2) und bei Jahn Regensburg (3:1) jeweils als Joker verwandelten Elfmetern bewies Nazarov zudem Nervenstärke und hatte so keinen geringen Anteil am frühzeitigen Klassenerhalt.

Weil Testroet auch nur 167 Minuten pro Tor benötigte, stellte der FC Erzgebirge in der abgelaufenen Saison drei der 22 effektivsten Spieler der 2. Bundesliga. Kann das Trio seine Quoten bestätigen und im Falle von Zulechner sowie Nazarov auf mehr Einsatzzeit ausdehnen, muss niemandem in Aue vor der neuen Spielzeit bange sein.

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