Erzgebirge Aue: Zumindest die Defensive steht wieder

Offensiv aber weiter viel Luft nach oben

Hannes Drews

Seine Mannschaft muss offensiv zulegen: Hannes Drews © Imago / Picture Point

Nach drei Niederlagen zum Start ins neue Jahr hat Erzgebirge Aue die Talfahrt am gestrigen Sonntag mit einem 0:0 gegen den FC Ingolstadt zumindest etwas gebremst. Nichtsdestotrotz ist der Vorsprung der Veilchen auf den ersten direkten Abstiegsplatz auf zwei Punkte geschrumpft bei weiterhin nur einem dünnen Polster von einem Zähler auf den Relegationsrang.

Erfreulich war gegen Ingolstadt, dass erstmals in diesem Jahr hinten die Null stand. Die Schanzer waren zwar die überlegene Mannschaft und kamen auch zu Chancen, doch letztlich verhinderten eine aufmerksame Defensive mit einem guten Torhüter Martin Männel einen Einschlag im eigenen Tor.

Hannes Drews erkennt die Problematik

Auf der anderen Seite blieb im Auer Offensivspiel aber vieles Stückwerk. Nennenswerte Chancen waren kaum zu verzeichnen und das Problem, dass die Veilchen schlichtweg zu wenig Tore erzielen, fand eine Fortsetzung.

Die Offensivreihe mit Dimitrij Nazarov, Pascal Köpke und Cebio Soukou blieb weitgehend harmlos. Das hat auch Trainer Hannes Drews erkannt, der im „Kicker“ (Ausgab 14/2018 vom 12.02.2018) ankündigte, auf die Problematik in den nächsten Tagen besonderen Wert zu legen: „Dass wir unsere Situationen nach vorn besser ausspielen, daran werde ich als Trainer ansetzen.“

Nächste Woche beim kriselnden Überraschungsaufsteiger Holstein Kiel und danach gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern sollten die Maßnahmen dann idealerweise schon fruchten. Andernfalls könnte sich Aue dann unter dem Strich und mit dem Rücken zur Wand wiederfinden.

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