FC Ingolstadt: Angeschlagene rechtzeitig fit – Hasenhüttl vom Kader überzeugt

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 05.02.15 | 07:17

Einen Tag vor dem Start in die Restrückrunde mit dem oberbayerisch-fränkischen Derby bei der SpVgg Greuther Fürth haben sich beim FC Ingolstadt alle Akteure, hinter denen zuletzt ein Fragezeichen stand, rechtzeitig zurückgemeldet.

Sowohl Spielmacher Pascal Groß nach langwieriger Angina als auch der leicht angeschlagene Benjamin Hübner sind einsatzbereit. Und der frischgebackene Asienmeister Mathew Leckie, der nach seinem Triumph mit der australischen Nationalmannschaft aus der Heimat nach Ingolstadt zurückgekehrt ist, steht am Freitag ebenfalls zur Verfügung, sodass nur Danny da Costa nach seinem während der Hinrunde erlittenen Schienbeinbruch nicht einsatzfähig ist.

Pledl in Fürth nur Joker?

Die wenigen Verletzungssorgen waren sicherlich auch ein Grund dafür, warum sich die Schanzer in der Winterpause dazu entschieden haben, nur moderate Veränderungen am Kader vorzunehmen. Mit Max Christiansen (Hansa Rostock) und Thomas Pledl, der gegen seinen Ex-Klub Fürth vermutlich zunächst nur auf der Bank sitzen wird, kamen zwei Perspektivspieler, von denen erst auf Sicht einiges erwartet wird: „Wir haben im Sommer so viel richtig gemacht, dass wir im Winter nicht viel korrigieren mussten. Wenn wir im Winter etwas machen, dann nur auf Sicht, damit sich Spieler ein halbes Jahr schon akklimatisieren können, so wie Lex vergangenes Jahr. Das haben wir jetzt mit Pledl und Christiansen gemacht“, erklärte Trainer Ralph Hasenhüttl im „Kicker“ die Ingolstädter Zurückhaltung auf dem Transfermarkt.

Gleichzeitig sprach der österreichische Fußball-Lehrer damit aber auch dem vorhandenen Kader sein Vertrauen aus: „Alles andere macht keinen Sinn und bringt Hierarchien durcheinander. Und es ist auch kein gutes Signal an die Spieler, die da sind. Ich halte nichts von fünf, sechs neuen Spielern im Winter. Ich weiß, dass diese Truppe noch viel mehr kann, als das, was sie bis jetzt gezeigt hat.“