FC Ingolstadt: Ein Torwart zu viel

Martin Hansen vor dem Absprung

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 31.08.17 | 10:41
Marco Knaller

Von Sandhausen nach Ingolstadt: Marco Knaller © Imago / foto2press

Der FC Ingolstadt hat am Mittwochabend die Verpflichtung des schon den Sommer über als potentiellen Neuzugang gehandelten Marco Knaller bekannt gegeben. Der 30 Jahre alte Schlussmann, der seinen Platz im Tor des SV Sandhausen an Marcel Schuhen verloren hatte, unterschrieb bei den Schanzern einen Vertrag bis 2019.

Knaller ist damit der dritte gestandene Torwart im Kader des FC Ingolstadt, der auf dieser Position somit sicherlich überbesetzt ist. Wahrscheinlich ist, dass deshalb ein anderer Keeper kurzfristig noch geht und vermutlich wird der als Nummer eins in die Saison gegangene Martin Hansen den Klub noch verlassen.

Fndet Hansen noch einen neuen Klub?

Denn gegenüber dem Donaukurier bekräftigte Interimscoach Stefan Leitl, der beste Chancen auf eine dauerhafte Ernennung zum Cheftrainer hat, nun seine bei seinem Einstand in Fürth (1:0) getroffene Entscheidung für Örjan Nyland als Nummer eins.

„ Örjan bringt für meine Spielphilosophie alles mit. ”
Stefan Leitl

„Er bringt für meine Spielphilosophie alles mit. Er ist gut bei Flanken und bei Rückpässen, er hat einen weiten Abschlag, das sind Faktoren, die mich bewogen haben, ihn in Fürth ins Tor zu stellen. Er hat es gut gemacht, war sehr laut und kommunikativ. Deshalb gibt es keinen Grund, wieder zurückzurudern“, ist Leitl vom Norweger, der noch vor kurzem als Wechselkandidat galt, überzeugt.

Fraglich allerdings ist, ob Hansen innerhalb relativ kurzer Zeit noch einen neuen Verein findet. Falls nicht, würde zumindest bis zum Winter selbst um den Platz auf der Ersatzbank ein intensiver Konkurrenzkampf herrschen.

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