FC Ingolstadt: Kellers Einstand macht Hoffnung

Schanzer hadern mit dem Schiedsrichter

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 06.07.20 | 15:18
Jens Keller

Zumindest ein Punkt bei seiner Premiere: Jens Keller © Imago

Besser als mit einem Elfmeter nach 20 Sekunden und einer Führung in der zweiten Spielminute hätte der Einstand von Jens Keller als Trainer des FC Ingolstadt kaum laufen können. Am Ende reichte es für die Schanzer beim SV Darmstadt 98 aber nur zu einem 1:1, womit nun schon zwölf sieglose Partien am Stück (vier Remis, acht Niederlagen) zu Buche stehen.

„ Ich glaube, dass Darmstadt aus dem Spiel heraus kein Tor geschossen hätte. ”
Jens Keller

Richtig ärgerlich war vor allem das Zustandekommen des Ausgleichstreffers, der ebenfalls aus einem Elfmeter resultierte. Allerdings war der Strafstoß für die Schanzer aufgrund einer Schwalbe von Fabian Holland unberechtigt. „Ich glaube, dass Darmstadt aus dem Spiel heraus kein Tor geschossen hätte – so fällt es eben durch eine Fehlentscheidung“, haderte Coach Keller denn auch mit dem Pfiff von Schiedsrichter Alexander Sather.

Die vereinseigene Webseite zitiert trotz der spät verlorenen zwei Punkte aber dennoch einen insgesamt positiv gestimmten Ingolstädter Trainer. „Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaft. Ich habe sie sehr verunsichert vorgefunden und ich denke, wir haben heute trotzdem gut gekämpft, sind leidenschaftlich füreinander gelaufen und haben einen guten Auftritt hingelegt.“

Zwei neue Ausfälle gegen Heidenheim

Wichtig war Keller vor allem, dass seine Mannschaft den „Abstiegskampf angenommen“ hat. Daran gilt es nun freilich in den verbleibenden Spielen vor Weihnachten, die beide im heimischen Audi-Sportpark stattfinden, anzuknüpfen. Mit dem 1. FC Heidenheim und dem SSV Jahn Regensburg reisen zwei unangenehme und durchaus starke Mannschaften an, doch unlösbar scheinen die Aufgaben auch nicht.

Beim Versuch, die Sieglosserie zu beenden, muss Keller kommende Woche allerdings auf den gelbgesperrten Robin Krauße und den mit Gelb-Rot vom Platz gestellten Thorsten Röcher verzichten. Möglicherweise kommt dann aber Tobias Schröck nach langer Zwangspause zumindest für den Kader wieder in Frage.

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