FC Ingolstadt: Mit Jens Keller in die 3. Liga?

Planungen für die neue Saison aktuell auf Eis

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Dienstag, 02.04.19 | 10:39
Jens Keller

Schließt einen Verbleib auch im Abstiegsfall nicht aus: Jens Keller © Imago / Stefan Bösl

Update (02.04.2019):
Eine weitere Zukunft von Jens Keller beim FC Ingolstadt ist ausgeschlossen. Die Schanzer gaben am Dienstagvormittag die sofortige Trennung von Keller und dessen Assistenten Thomas Stickroth bekannt. Hier mehr dazu!

Ursprünglicher Artikel:
Noch sind das rettende Ufer bei sieben Punkten und der Relegationsplatz bei fünf Zählern Rückstand für den FC Ingolstadt nicht außer Reichweite. Doch nach fünf Niederlagen in Folge und nur noch sieben ausstehenden Spielern muss man sich rund um den Audi-Sportpark natürlich dennoch sehr intensiv mit dem Schreckensszenario 3. Liga, das vor der Saison kaum jemand für möglich gehalten hätte, auseinandersetzen.

Im Moment allerdings liegen die Planungen für die neue Spielzeit, unabhängig von der Klassenzugehörigkeit, aber weitgehend auf Eis. Weil nach der bereits im Oktober erfolgten Trennung von Sportdirektor Angelo Vier seit vergangener Woche auch Geschäftsführer Harald Gärtner Geschichte ist, fehlt es aktuell an einer sportlichen Leitung, die die Richtung für die Zukunft vorgibt.

Kellers Vertrag läuft aus

Franz Spitzauer, Geschäftsführer Finanzen und Marketing, und Prokurist Florian Günzler stellen nur eine Übergangslösung dar und werden sicherlich nicht den Kader für die nächste Saison zusammenstellen. Gegenüber dem Donaukurier brachte der Vorstandsvorsitzende Peter Jackwerth nun aber die Hoffnung zum Ausdruck, bald eine Lösung für die derzeit offenen Sportdirektor- und Geschäftsführerposten präsentieren zu können.

„Es wäre schön, in den nächsten zwei, drei Wochen Klarheit zu haben, um die neue Saison zu planen“, so Jackwerth, der natürlich auch weiß, dass andere Klubs längst die ersten Personalien eingetütet haben.

Zu klären gilt es auch die Zukunft von Trainer Jens Keller, der bei seinem Amtsantritt im Spätherbst nur einen Vertrag bis zum Ende der Saison unterschrieben hat. Der 48-Jährige kann sich eine Fortsetzung seiner Arbeit aber vorstellen und das unabhängig davon, ob der Klassenerhalt gelingt oder es in die 3. Liga geht.

„ Ich habe Top-Arbeitsbedingungen hier, besser geht es nicht. ”
Jens Keller

„Ich habe Top-Arbeitsbedingungen hier, besser geht es nicht. Ich hatte mit Peter Jackwerth schon Gespräche, aber es muss für beide Seiten passen. Deswegen sind auch die kommenden Spiele wichtig, um zu sehen, ob man etwas bewegen kann“, will Keller im Moment aber noch die weitere Entwicklung, sicherlich auch auf der Führungsebene, abwarten.

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