FC Ingolstadt: Mit mehr Flexibilität erfolgreicher?

Lange bewährtes 4-3-3 bleibt wichtig

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 22.03.18 | 07:55
Stefan Leitl

Ist nicht auf das 4-3-3 festgelegt: Stefan Leitl © Imago / foto2press

Aus dem Schneider ist der FC Ingolstadt bei nur vier Punkten Vorsprung auf Relegationsplatz 16 zwar wie so viele Teams auch noch nicht, doch zumindest stimmt bei den Schanzern die Tendenz wieder. Vier Punkte holte Ingolstadt aus den letzten beiden Partien beim SV Darmstadt 98 (1:1) und gegen Dynamo Dresden (4:2), vor denen Trainer Stefan Leitl sich zu einer taktischen Änderung entschieden hat.

Anstatt im lange bewährten 4-3-3 schickte Leitl sein Team im 4-2-3-1 auf den Platz mit Sonny Kittel in einer zuvor nicht existenten Zehner-Rolle. Und Kittel blühte auf dieser Position mit einem Treffer und vier Assists regelrecht auf. Dennoch will sich der Schanzer-Coach im Donaukurier nicht fest auf das 4-2-3-1 festlegen: „Die Gegner werden uns jetzt auch wieder analysieren und dafür eine Lösung suchen.“

Testspiel gegen Regensburg

Vielmehr setzt Leitl darauf, dass seine Mannschaft künftig verschiedene Varianten in petto hat und dadurch schwerer auszurechnen ist. Auch das 4-3-3 wird weiter eine Option sein.

„ Wir müssen einfach flexibler sein und in allen Grundordnungen spielen können. ”
Stefan Leitl

„Gegen Dresden ist unser Matchplan perfekt aufgegangen, aber deswegen pauschal zu sagen, der Spieler X spielt nur noch auf dieser Position und sonst nirgends, wäre falsch, weil das 4-3-3, das wir davor gespielt haben, richtig gut für uns ist. Wir müssen einfach flexibler sein und in allen Grundordnungen spielen können“, so Leitl, der das Freundschaftsspiel am Donnerstag gegen den SSV Jahn Regensburg sicherlich auch zu Testzwecken nutzen wird.

Dass bis auf den noch verletzten Dario Lezcano alle Mann einsatzfähig sind, erweitert die Möglichkeiten Leitls zusätzlich. Und dass Ingolstadt über einen Kader verfügt, der eigentlich nichts mit dem Abstiegskampf in der 2. Bundesliga zu tun haben sollte, ist ohnehin bekannt.

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