FC Ingolstadt: Stefan Leitl sammelt keine Pluspunkte

Kommt doch ein externer Trainer?

Stefan Leitl

Heimpleite nach Einstandserfolg: Stefan Leitl © Imago / Foto2press

Die nach dem 1:0-Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth in Folge der Entlassung von Trainer Maik Walpurgis zumindest ansatzweise vorhandene Aufbruchstimmung beim FC Ingolstadt hat am gestrigen Samstag mit der 1:2-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue einen empfindlichen Dämpfer erhalten.

Nach dem 0:1 gegen den 1. FC Union Berlin und dem 2:4 gegen Jahn Regensburg verloren die Schanzer auch ihr drittes Heimspiel der Saison und bleiben damit im Tabellenkeller hängen. Eine Portion Pech war zwar auch dabei, als Stefan Lex der eigentlich reguläre Treffer zum 1:1 wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung aberkannt wurde, doch insgesamt war es schlichtweg ein weiterer schwacher Auftritt der Schanzer.

Probleme in Defensive und Offensive

Defensiv leistete sich Ingolstadt zu viele Unsicherheiten und traf einige falsche Entscheidungen wie Romain Bregerie vor dem 0:1, der Pascal Köpke nur begleitete anstatt entschlossen zu attackieren. Und offensiv fehlte es einmal mehr an Ideen und Esprit, sodass trotz einer klaren optischen Überlegenheit herausgespielte Chancen Mangelware blieben.

Keine Werbung war der Auftritt gegen Aue sicherlich für Interimstrainer Stefan Leitl, dessen Ernennung zum Chefcoach nach dem Erfolg in Fürth für viele Beobachter bereits nur noch Formsache schien. Gut möglich aber, dass sich die Verantwortlichen um Geschäftsführer Harald Gärtner und den neuen Sportdirektor Angelo Vier nun doch nach einer Lösung von außerhalb umsehen.

Zur Trainerfrage geäußert haben sich am Samstag weder Vier noch Gärtner konkret. Ob bis zum schwierigen Gastspiel beim FC St. Pauli nächste Woche eine Entscheidung fällt, ist derzeit auch deshalb nicht absehbar.

Gewinnt Ingolstadt auf St. Pauli? Jetzt wetten!