FC Ingolstadt: Wer übernimmt die Schanzer?

Markus Weinzierl und Jens Keller die Favoriten?

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 24.09.18 | 07:40
Jens Keller

Einer der heißesten Kandidaten beim FC Ingolstadt: Jens Keller © Imago / Christian Schroedter

Einen Tag, nachdem der FC Ingolstadt mit der nicht mehr wirklich überraschenden Entlassung von Trainer Stefan Leitl auf den schwachen Saisonstart mit nur fünf Punkten aus den ersten sechs Spielen reagiert hat, wartet man rund um den Audi-Sportpark gespannt auf den Nachfolger.

„ Wir brauchen einen Trainer, der die Liga kennt. ”
Angelo Vier

„Wir brauchen einen Trainer, der die Liga kennt, Erfahrung hat und ein Anker für die Mannschaft ist. Wir brauchen jemand, der in der Lage ist, in die Mannschaft Struktur zu bringen. Er sollte zudem in der Lage sein, junge Spieler zu entwickeln“, hatte Sportdirektor Angelo Vier gegenüber dem Donaukurier das Anforderungsprofil für den neuen Mann bereits skizziert und schon am Samstag verraten, dass entsprechende Gespräche laufen.

Nach Informationen des Kicker soll der neue Coach sogar bereits am heutigen Sonntag vorgestellt werden und somit auch schon am Dienstag beim schweren Auswärtsspiel beim 1. FC Köln auf der Bank sitzen.

Absage von Hasenhüttl – Keller und Weinzierl heiß gehandelt

Zu einer von Ingolstädter Seite offenbar erwogenen Rückkehr von Ralph Hasenhüttl, der die Schanzer 2015 in die Bundesliga und danach zum Klassenerhalt im Oberhaus geführt hatte, wird es indes nicht kommen. Der seit seinem Aus bei RB Leipzig im Mai vereinslose Österreicher hat laut „Kicker“ bereits abgesagt.

Alleine der Name Hasenhüttl lässt aber erahnen, in welchen Kategorien gedacht wird. Wie der „Kicker“ weiter berichtet, gelten nun mit Markus Weinzierl und Jens Keller zwei weitere renommierte Fußball-Lehrer als heiße Kandidaten.

Der im Dezember 2017 beim 1. FC Union Berlin entlassene Keller hätte dabei den laut den Aussagen von Vier nicht unwesentlichen Vorteil, die 2. Bundesliga bestens zu kennen. Weinzierl, zuletzt bis Sommer 2017 beim FC Schalke 04 tätig, hat hingegen noch nicht in der 2. Bundesliga gearbeitet, den SSV Jahn Regensburg aber 2012 vor seinem Wechsel zum FC Augsburg in der Relegation in die Zweitklassigkeit geführt.

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