FC St. Pauli äußert sich zu Derby-Vorfällen

"Das billigen und dulden wir nicht."

Pyro am Millerntor Stadion

Teile der FCSP-Fans zündeten im Stadion Pyrotechnik – jetzt meldet sich der Verein zu Wort. ©Imago/Sven Simon

Hells Bells, tolle Choreos, ein lautstarkes Publikum – die Stimmung beim Derby zwischen dem FC St. Pauli und dem HSV war zunächst fantastisch. Allerdings stand die Partie auch mehrmals wegen Pyrotechnik still, einmal schickte Schiedsrichter Dr. Felix Brych die Mannschaften in die Kabine.

Am Tag nach dem Derby äußert sich nun der FC St. Pauli zu den Vorfällen im eigenen Fanblock. „In den vergangenen Jahren haben die Verantwortlichen unseres Clubs mit den nun betroffenen Teilen der Fanszene eine sehr offene Diskussionskultur gepflegt und einen großen Vertrauensvorschuss gegeben. Mit den verschiedenen Aktionen während der Partie wurden Grenzen überschritten. Das billigen und dulden wir nicht“, heißt es auf der Vereinshomepage der Kiezkicker.

Kiezklub mit Angebot an geschädigte Zuschauer

Der Verein bezeichnete die Aktionen einiger Teile der Fans als „Selbstinszenierung“ sowie als „Zäsur beim FC St. Pauli“ und stellte klar, dass „Form und Inhalt des weiteren Umgangs miteinander und Konsequenzen kritisch diskutiert“ werden.

Insbesondere das Präsentieren einer HSV-Fahne im Block kritisierte der FC St. Pauli in der Mittelung, aber auch „die Menge an gezündeter Pyrotechnik und das Abfeuern von Leuchtkugeln auf das Spielfeld gehen weit über ein akzeptables Maß hinaus“, so der der Kiezklub.

Um all diejenigen, die durch die Vorkommnisse im Stadion einen Schaden erlitten haben, kümmert sich der FC St. Pauli. Wer zum Beispiel die Partie aus Sorge vorzeitig verließ, kann sich per Mail an [email protected] an den Verein wenden. Der Kiezklub bietet dann eine Schadensregulierung an.

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