FC St. Pauli: Aktuell keine Gesprächsbereitschaft bei Rzatkowski und Co.

(Noch) keine Angebote vorhanden

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Freitag, 16.10.20 | 09:18
Marc Rzatkowski im Duell mit Jürgen Gjasula

Einer der umworbenen Akteure: Marc Rzatkowski © Imago

Mit Vegar Eggen Hedenstad (SC Freiburg), Aziz Bouhaddouz (SV Sandhausen) und Richard Neudecker (TSV 1860 München) ist der FC St. Pauli in Sachen Neuzugänge für die kommende Saison schon richtig gut unterwegs. Das beherschende Thema rund ums Millerntor sind seit Wochen allerdings nicht die Verstärkungen, die Sportchef Thomas Meggle schon an Land gezogen hat oder noch ziehen wird, sondern mögliche Abgänge von Leistungsträgern.

Neben Lennart Thy (Werder Bremen) wird auch Sebastian Maier den Kiez-Klub verlassen und wohl zu Hannover 96 wechseln. Außerdem hat Enis Alushi nach wie vor keinen neuen Vertrag unterschrieben und die Wahrscheinlichkeit auf einen Verbleib des Mittelfeldregisseurs wird mit jedem vergehenden Tag nicht größer.

Fragezeichen hinter vier Leistungsträgern

Geduld ist derweil bei Abwehrchef Lasse Sobiech gefragt, der über eine Ausstiegsklausel verfügt und sogar ablösefrei in die Bundesliga wechseln könnte. Wahrscheinlich, dass sich St. Pauli darum bemüht, diese Option zu streichen.

Anders als bei Alushi und Sobiech sitzt St. Pauli bei Robin Himmelmann, Philipp Ziereis und Marc Rzatkowski, die andernorts Interesse geweckt habe, aber allesamt mindestens noch ein weiteres Jahr unter Vertrag stehen, am längeren Hebel.

„ Aktuell sind wir nicht gesprächsbereit. ”
Thomas Meggle

Sportchef Meggle bezog nun auf bild.de klar Position in diesen Personalien: „Aktuell sind wir nicht gesprächsbereit.“ Gleichzeitig betonte Meggle aber auch, dass bislang noch nichts Konkretes auf dem Tisch liegt: „Von Interesse an unseren Spielern links und rechts habe ich natürlich gehört. Es liegen uns aber keine Angebote vor.“

Keineswegs ausgeschlossen, dass St. Pauli sehr wohl gesprächsbereit ist, wenn lukrative Offerten anderer Klubs eingehen. Der Verkauf von Marcel Halstenberg im letzten Jahr an RB Leipzig dient als gutes Beispiel. Als Leipzig drei Millionen Euro bot, wurde St. Pauli schwach, nachdem zuvor eine deutlich niedrigere Offerte aus Hannover ohne langes Überlegen abgelehnt worden war.

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