FC St. Pauli: Avevor bleibt der Pechvogel

Kapitän muss erneut operiert werden

Autor: Christoph Volk Veröffentlicht: Montag, 30.11.2020 | 16:10
Christopher Avevor im Auswärtsspiel in Sandhausen.

Auf seinen Kapitän muss der FCSP vorerst wieder verzichten. ©imago images/foto2press

Christopher Avevor bleibt der Pechvogel des FC St. Pauli: Wie die „Kiezkicker“ am Montag mitteilten, muss sich der Kapitän erneut am Sprungelenk operieren lassen. Sein Traimer Timo Schultz wird somit „bis auf Weiteres“ auf ihn verzichten müssen, eine genaue Ausfalldauer wurde nicht kommuniziert.

Avevor wollte nach einem Jahr zum Vergessen eigentlich neu angreifen, am 2. Spieltag der Vorsaison zog er sich im Heimspiel gegen Greuther Fürth einen Wadenbeinbruch zu. Bis der heute 28-Jährige wieder mitwirken konnte, war die Saison schon fast vorbei. So stehen nur vier Zweitliga-Spiele in seiner Bilanz für 2019/20.

Gelernte Innenverteidiger werden knapp

Auf St. Pauli ließ Schultz in dieser Saison wahlweise eine Dreier- oder eine Viererkette spielen, mit James Lawrence und Philipp Ziereis stehen aktuell nur zwei gesunde Innenverteidiger zur Verfügung. Neben Avevor fehlt auch Eigengewächs Marvin Senger, der an hartnäckigen Rückenproblemen laboriert.

Mit Marvin Knoll steht zusätzlich zum Duo noch ein polyvalenter Spieler zur Verfügung, der als defensiver Mittelfeldspieler oder in der Innenverteidigung aufgeboten werden kann. Auch Daniel Buballa kann im Zentrum eingesetzt werden, ist aber eigentlich Außenverteidiger. Bleibt Schultz wie zuletzt in Osnabrück bei der Viererkette, scheint Buballa auch weiterhin auf der Außenbahn eingeplant zu sein.