FC St. Pauli: Besorgniserregender Auftritt gegen den KSC

Markus Kauczinski nach 1:4 mit klaren Worten

Markus Kauczinski

Hadert mit dem Auftritt seines Teams gegen den KSC: Markus Kauczinski © Imago / Defodi

Beim 3:0-Sieg am Samstag gegen den FC Liefering hatte sich der FC St. Pauli in einer sehr ordentlichen Frühform gezeigt, die durchaus Vorfreude auf die neue Saison weckte. Davon ist nach Dienstagabend und einer 1:4-Schlappe im nächsten Test gegen den Karlsruher SC aber nicht mehr viel übrig geblieben.

Gegen den in der Relegation an Erzgebirge Aue gescheiterten Drittliga-Dritten der Vorsaison, für den Florent Muslija (2), Christoph Kobald und Anton Fink trafen, lieferten die Kiez-Kicker in Waidring eine ganz schwache Vorstellung ab und kamen durch den eingewechselten Aziz Bouhaddouz lediglich zu einem Ehrentreffer.

Da kann man überhaupt nicht mit zufrieden sein. (Markus Kauczinski)

„Insgesamt haben wir als Mannschaft nicht gut funktioniert und hatten schon im Spielaufbau viele Ballverluste. Wir haben viele leichte Fehler gemacht. Insbesondere in der zweiten Halbzeit war die Partie dann sehr zerfahren, da kann man überhaupt nicht mit zufrieden sein“, nahm Trainer Markus Kauczinski auf der Klubhomepage kein Blatt vor den Mund und sprach gegenüber der Morgenpost zu Recht von einer „ernüchternden Leistung“.

Kommt nun weitere Verstärkung?

Besonders besorgniserregend ist, dass Kauczinski eine Mannschaft aufbot, die zumindest zu weiten Teilen auch so beim Saisonstart beim 1. FC Magdeburg vorstellbar wäre. Weil es in allen Bereichen hakte, ist nicht ausgeschlossen, dass Kauczinski und Sportchef Uwe Stöver die bisher eher zurückhaltend betriebene Suche nach Verstärkung zeitnah doch forcieren.

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