FC St. Pauli: Der Kampf um die Plätze intensiviert sich

Neuzugänge und Rückkehrer erweitern die Möglichkeiten

Jos Luhukay

Verfügt mittlerweile über deutlich mehr Auswahl als noch vor wenigen Wochen: Jos Luhukay. © imago images / Oliver Ruhnke

Immerhin vier Punkte hat der FC St. Pauli aus den vergangenen beiden Partien geholt, doch die Zwischenbilanz fällt nach fünf Runden mit lediglich fünf Zählern natürlich nicht zufriedenstellend aus. Nach der Länderspielpause soll es nun aber aufwärts gehen, wenngleich mit dem Derby gegen den HSV direkt eine harte Nuss wartet.

Allerdings verfügt Trainer Jos Luhukay beim Neustart nach der ersten von drei Unterbrechungen vor der Winterpause über ein ganz anderes Personal als noch beim Saisonstart. Das liegt zum einen an einigen Rückkehrern sowie zum anderen an spät verpflichteten Akteuren. Unter dem Strich ergibt sich trotz der weiterhin fehlenden Yi-Young Park und Christopher Avevor eine deutlich größere Auswahl.

Viele neue Optionen zur Auswahl

Zwar benötigen auch Boris Tashchy, Henk Veerman und Philipp Ziereis, die nach langen Verletzungspausen zumindest teilweise wieder mit der Mannschaft trainieren, noch etwas Zeit, doch dafür sind die bislang in dieser Saison noch nicht zum 20er-Kader gehörenden Rico Benatelli, Johannes Flum, Luis Coordes und möglicherweise auch der bislang noch reduziert trainierende Luca Zander gegen den HSV wieder Alternativen.

Ebenso wie die nachverpflichteten Youba Diarra und Sebastian Ohlsson, die wie die bereits zum Einsatz gekommenen James Lawrence, Matt Penney, Leo Östigard und Viktor Gyökeres noch relativ neu sind am Millerntor.

Lawrence und Ohlsson mit guten Karten

Man darf auf jeden Fall gespannt sein, welches Elf Luhukay im Derby aufbieten wird. Von den Neuen dürften Lawrence in der Innenverteidigung und vermutlich auch Ohlsson auf der rechten Abwehrseite ihren Platz einigermaßen sicher haben, wohingegen Penney, Gyökeres und Östigard, letzterer auch verletzungsbedingt, bisher noch den Beweis schuldig geblieben sind, zur Verstärkung werden zu können.

Diarra hat unterdessen im zentralen Mittelfeld große Konkurrenz. Dort müssen sich wohl auch die Routiniers Flum und Benatelli erst einmal hinten anstellen. Auch, weil sich mit Niklas Hoffmann ein eigentlich nur bedingt eingeplantes Talent in den Vordergrund gespielt hat. Gut möglich, dass Hoffmann auch gegen den HSV wieder mit Marvin Knoll die Doppelsechs bilden wird.

Zu großer Kader – Kommt es zu Abgängen im Winter?

Den mit 34 Akteuren letztlich viel zu großen Kader so zu moderieren, dass es nicht zu Unzufriedenheit in der zweiten oder dritten Reihe kommt, dürfte kaum möglich sein. Erst recht nicht, wenn auch noch Tashchy, Veerman und Ziereis wieder vollwertige Alternativen darstellen.

In der Winterpause wird der Fokus daher darauf liegen, den Kader zu verkleinern. Immer vorausgesetzt natürlich, es bleibt eine neuerliche Verletztenmisere aus. Das aktuelle Überangebot freilich dürfte Coach Luhukay im Vergleich zum Engpass vor wenigen Wochen trotz der auch damit verbundenen Schwierigkeiten noch immer lieber sein.

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