FC St. Pauli: „Die Situation ist brandgefährlich“

Heute droht der Relegationsplatz

Lasse Sobiech

Klare Worte bezüglich der aktuellen Situation: Lasse Sobiech © Imago / Eibner

Nach zuvor fünf sieglosen Spielen in Folge mit nur drei Punkten sollte gegen den gleichfalls kriselnden 1. FC Union Berlin die Wende her, doch das Heimspiel gegen die Eisernen am gestrigen Samstag hat die Lage beim FC St. Pauli noch einmal deutlich verschärft. Trotz 35-minütiger Überzahl verloren die Kiez-Kicker gegen Union mit 0:1 und könnten heute sogar auf Rang 16 landen, sollte der 1. FC Heidenheim gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen.

Nachdem bis vor wenigen Wochen im Umfeld zumindest insgeheim noch auf den Aufstieg geschielt wurde, geht es im Endspurt nur noch darum, den Sturz in die Drittklassigkeit zu vermeiden und die zuletzt gezeigten Leistungen müssen sorgenvoll stimmen.

Der Wille war der Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski, dessen Umstellung auf Dreierkette ebenso wenig Früchte trug wie die Nominierung von Jan-Marc Schneider im Angriff, zwar sicher nicht abzusprechen, doch es fehlten vor allem mit einem Mann mehr auf dem Platz schlichtweg die nötigen Mittel, um kompakt stehende Berliner auszuhebeln.

Nach Regensburg zwei Heimspiele in Folge

„Wir müssen in den verbleibenden Spielen so auftreten, wie heute bis zur Roten Karte“, zog Christopher Buchtmann auf der vereinseigenen Webseite dennoch das Positive aus der Begegnung, während der in die Startelf zurückgekehrte Abwehrchef Lasse Sobiech warnte und harte Arbeit anmahnte: „Die Situation ist brandgefährlich. Wir müssen weiter an uns arbeiten, anders geht es nicht.“

Die Situation ist brandgefährlich. (Lasse Sobiech)

Beim SSV Jahn Regensburg bietet sich nun kommende Woche die nächste Chance zur Trendwende, ehe im Heimspieldoppelpack gegen die SpVgg Greuther Fürth und Arminia Bielefeld zwingend gepunktet werden muss, um ein aktuell möglich scheinendes Endspiel beim MSV Duisburg zu vermeiden.

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