FC St. Pauli: Dimitrios Diamantakos schließt Winter-Abschied nicht aus

Vertrag des Angreifers läuft aus

Dimitrios Diamantakos im Derby gegen den HSV.

Der Vertrag von Dimitrios Diamantakos am Millerntor läuft im Sommer aus. ©imago images/Philipp Szyza

Die Meldung, dass sich der SC Paderborn mit einer Verpflichtung von Henk Veerman beschäftigen soll, hat rund um den FC St. Pauli am gestrigen Dienstag für Unruhe gesorgt. Gegenüber der Morgenpost reagierte St. Paulis Sportchef Andreas Bornemann aber mit der klaren Aussage, dass ein Verkauf des Niederländers in der Winterpause überhaupt kein Thema sei, auf die Spekulationen.

Dass Veerman immer wieder auch von Vereinen aus der zweiten englischen Liga beobachtet wird, weiß man aber auch am Millerntor. Nicht ausgeschlossen daher, dass das Thema im Sommer auf die Agenda rückt – sofern nicht sogar im Winter noch ein lukratives Angebot ins Haus flattert, mit dem man sich dann zwangsläufig auseinandersetzen müsste.

Etwas anders gelagert ist der Fall Dimitrios Diamantakos. Der griechische Angreifer, der vor der Winterpause verletzungsbedingt ausgefallen ist und auch deshalb aktuell nur als Stürmer Nummer drei hinter den gut harmonierenden Veerman und Viktor Gyökeres gilt, besitzt anders als der bis 2021 gebundene Veerman nur noch einen Vertrag bis zum Ende der Saison.

Bornemann will die nächsten Wochen abwarten

Und der 26-Jährige, der bis zu seiner Muskelverletzung mit sechs Toren in zehn Einsätzen eine starke Quote aufwies und nach wie vor die interne Torschützenliste anführt, schließt einen vorzeitigen Abgang zumindest nicht vollends aus: „Wenn ein Angebot kommt, das gut für den Verein und mich ist, dann wird man sich vielleicht damit beschäftigen, aber ich bin Spieler von St. Pauli und spreche wenn, dann erst mit dem Verein.“

Bornemann, der von ersten Zukunftsgesprächen mit Diamantakos berichtet, hält sich derweil mit einer klaren Ansage zurück, lässt zwischen den Zeilen aber erkennen, im Falle eines Angebots für den Stürmer gesprächsbereit zu sein: „Wir müssen die nächsten Wochen abwarten, wie es sich sportlich entwickelt.“

Heißt wohl, dass Diamantakos gehen dürfte, wenn Veerman und Gyökeres die Leistungen der letzten Spiele vor der Winterpause bestätigen, zudem vielleicht auch der ebenfalls als Wechselkandidat gehandelte Borys Tashchy doch noch als Alternative Fuß fassen kann.

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