FC St. Pauli: Eine Chance für die zweite Reihe

Verletzungen von Buchtmann und Neudecker sorgen für Änderungen

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Donnerstag, 19.11.20 | 11:22
Waldemar Sobota

Letztmals am fünften Spieltag im Einsatz: Waldemar Sobota © Imago / Revierfoto

Mit Christopher Buchtmann (Muskelfaserriss) und Richard Neudecker (Außenbandriss im Sprunggelenk) hat der FC St. Pauli gleich zwei Verletzte vom Auswärtsspiel beim SSV Jahn Regensburg (1:1) mit nach Hamburg gebracht. Dass die beiden Mittelfeldspieler nun nicht nur im Heimspiel gegen Dynamo Dresden, sondern voraussichtlich bis Weihnachten fehlen, bringt unterdessen eine Chance für die zweite Reihe mit sich.

Für Buchtmann, der in Regensburg auf der Doppelsechs neben Marvin Knoll auflief, dürfte Johannes Flum nach abgesessener Gelbsperre in die Mannschaft zurückkehren. Zugleich darf Youngster Ersin Zehir, der in der internen Hierarchie Kapitän Bernd Nehrig hinter sich gelassen hat, in den kommenden Wochen mit weiteren Einsatzzeiten rechnen.

Möller Daehli auf Außen oder im Zentrum?

Im zentralen offensiven Mittelfeld, der eigentlichen Buchtmann-Position, entschied sich Trainer Markus Kauczinski in Regensburg für Sami Allagui, der freilich eher eine zweite Spitze als einen Zehner verkörpert. Die Variante mit Allagui und Henk Veerman in vorderster Front ist mit dem Ausfall von Buchtmann in den Spielen vor Weihnachten die wahrscheinlichste.

Denkbar ist aber auch, dass Mats Möller Daehli von der rechten Seite ins Zentrum rückt, womit wegen des Ausfalls des zuletzt auf Linksaußen agierenden Neudecker gleich beide Flügel neu besetzt werden müssten. Für die beiden Positionen auf Außen verfügt Coach Kauczinski indes neben Möller Daehli noch über drei weitere Alternativen.

Der nach einem Muskelfaserriss wieder fitte Waldemar Sobota hofft auf seinen ersten Einsatz seit dem fünften Spieltag. Ryo Miyaichi und Cenk Sahin sind die beiden Konkurrenten des Polen, der mit seiner Erfahrung und nachgewiesenen Qualität aber die Nase vorne haben könnte.

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