FC St. Pauli: Johannes Flum soll und will bleiben

Gespräche laufen bereits

Johannes Flum

In Gesprächen über einen neuen Vertrag: Johannes Flum © Imago

Vor dem Auftaktspiel im neuen Jahr am Donnerstag bei Dynamo Dresden herrscht im zentralen Mittelfeld des FC St. Pauli auch ohne den weiter verletzten Christopher Buchtmann ein enormer Konkurrenzkampf. Mit Bernd Nehrig, Johannes Flum, Jeremy Dudziak und Richard Neudecker kommen vier Spieler für die Doppelsechs in Frage.

Während Kapitän Nehrig die besten Karten besitzt und Youngster Neudecker nur Außenseiterchancen hat, läuft vieles auf einen Zweikampf zwischen Flum und Dudziak hinaus – mit aktuell offenem Ausgang.

Dass Flum vor Weihnachten in den beiden ersten Spielen unter dem neuen Trainer Markus Kauczinski jeweils über 90 Minuten auf dem Platz stand und so seinen Teil zum leichten Aufwärtstrend der Kiez-Kicker beitragen konnte, könnte ein Argument für den Routinier werden.

Flum in 16 von 18 Spielen auf dem Platz

Generell genießt Flum, der vor einem Jahr von Eintracht Frankfurt gekommen ist und in dieser Saison in 16 von 18 Spielen mitwirkte, am Millerntor hohe Wertschätzung. So verriet der 30-Jährige nun in der Morgenpost, dass St. Pauli Interesse an einer Verlängerung des auslaufenden Vertrages signalisiert hat.

Ich kann mir gut vorstellen, den Weg hier weiterzugehen. (Johannes Flum)

Das beruht durchaus auf Gegenseitigkeit, wie Flum nach den ersten Gesprächen durchblicken ließ und damit seine Aussagen vom Oktober wiederholte: „Ich kann mir gut vorstellen, den Weg hier weiterzugehen.“

Einen Zeitplan gibt es zumindest für die Öffentlichkeit nicht, doch gut möglich, dass schon relativ bald Nägel mit Köpfen gemacht werden. Hilfreich wäre dafür natürlich ein guter Start ins neue Jahr, mit dem der Vorsprung nach unten vergrößert würde.

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