FC St. Pauli: Jos Luhukay will weitere Verstärkungen

Mindestens drei Neue sollen noch kommen

Jos Luhukay

Ist mit seinem Kader noch nicht zufrieden: Jos Luhukay. © imago images / Oliver Ruhnke

Während andere Vereine schon fast komplett neue Mannschaften verpflichtet haben, steht der FC St. Pauli nach wie vor bei lediglich zwei Neuzugängen. Borys Tashchy (MSV Duisburg) und Rico Benatelli (Dynamo Dresden) sind bislang die einzigen neuen Gesichter am Millerntor, wobei zusätzlich der zuvor bereits ausgeliehene Luca Zander (Werder Bremen) fest verpflichtet wurde und Cenk Sahin von seiner Ausleihe zum FC Ingolstadt zurückgekehrt ist.

Demgegenüber stehen im Vergleich zur Rückrunde der abgelaufenen Saison acht Abgänge, womit der Kader nach jetzigem Stand deutlich kleiner geworden ist und mit Spielern wie Jeremy Dudziak, Justin Hoogma, Sami Allagui oder Alexander Meier auch einiges an Qualität verloren hat.

Kommen sogar noch sechs Neue?

Ergebnisse von Testspielen sollte man zwar erfahrungsgemäß nicht überbewerten, doch das 3:3 am Sonntag bei Oberligist FC Teutonia 05 war in gewisser Weise sicherlich auch ein Warnschuss. So äußerte sich nun auch Trainer Jos Luhukay zu Beginn des Trainingslagers im österreichischen Mayrhofen gegenüber der Morgenpost recht offen hinsichtlich der Kaderplanung.

Gefühlt sind wir erst bei 60 Prozent. (Jos Luhukay)

„Als Trainer will man immer 80, 90 Prozent der Leute zusammen haben im Trainingslager, gefühlt sind wir erst bei 60 Prozent“, so Luhukay, der auch noch konkreter wurde und davon sprach, sich noch für alle Mannschaftsteile Verstärkungen zu wünschen. Mindestens drei weitere Neue sollen noch kommen, wobei der niederländische Fußball-Lehrer auch bis zu sechs weitere Transfers nicht ausschließen wollte.

Allerdings betonte Luhukay auch, nur echte Verstärkungen an Land ziehen und keine Panikkäufe tätigen zu wollen: „Die Neuen müssen dann aber qualitativ besser sein als die, die wir haben.“

Dreieinhalb Wochen bleiben den Verantwortlichen auf St. Pauli noch, um den Kader insgesamt breiter und in der Spitze besser aufzustellen. Dass das Aufgebot bis zum Auftaktspiel am 29. Juli bei Arminia Bielefeld komplett ist, sollte man indes eher nicht erwarten.