FC St. Pauli: Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung

Justin Hoogma oder Florian Carstens?

Christopher Avevor

Christopher Avevor ist gesetzt – doch wer darf daneben ran? © Imago / Zink

Vor dem Auftritt beim 1. FC Köln am Freitagabend hatte sich Markus Kauczinski etwas überlegt. Doch der Plan, in der Domstadt von der üblichen Grundordnung abzuweichen und die Defensive mit einer Dreier- bzw. Fünferkette zu verdichten, ging bei der 1:4-Niederlage nicht auf. Wie schon nach der Pause in Köln ist nun am Samstag gegen Erzgebirge Aue mit der Rückkehr zum bewährten System mit Viererkette zu rechnen.

Zugunsten eines zusätzlichen Offensivspielers muss dann aller Voraussicht nach einer der drei Innenverteidiger auf die Bank. Weiterhin gesetzt sein dürfte Christopher Avevor trotz einer in Köln schwachen Vorstellung als zentrales Glied der Dreierkette. Um den Platz neben dem 27-Jährigen duellieren sich mit Florian Carstens und Justin Hoogma zwei Talente.

Die beiden 20-Jährigen hatten in Köln mit Jhon Cordoba und Simon Terodde alle Hände voll zu tun und konnten nicht alle Situationen optimal lösen. Beide deuteten aber dennoch ihre Qualitäten an und hinterließen jeweils einen etwas besseren Eindruck als Avevor.

Zwei Argumente für Carstens

Nichtsdestotrotz droht einem der beiden am Samstag die undankbare Rolle als Innenverteidigung Nummer drei auf der Ersatzbank. Wer den Zuschlag erhält, ist aktuell schwer einzuschätzen. Für Carstens könnten aber zwei Punkte sprechen.

Zum einen besitzt das Eigengewächs noch einen Vertrag bis 2022 und ist anders als der von der TSG 1899 Hoffenheim nur bis zum Saisonende ausgeliehene Hoogma langfristig einplanbar. Zum anderen lief Carsten bereits an den ersten beiden Spieltagen im neuen Jahr gemeinsam mit Avevor auf, sodass dieses Duo besser eingespielt ist.

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