FC St. Pauli: Letztes Heimspiel von Henk Veerman?

Angreifer will seine Zukunft zeitnah klären

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Montag, 22.06.20 | 12:07

Henk Veerman

Neun Tore in 20 Saisonspielen: Henk Veerman. © imago images / Nordphoto

In erster Linie geht es für den FC St. Pauli am heutigen Sonntag im Heimspiel gegen Jahn Regensburg darum, die noch immer vorhandene Abstiegsgefahr endgültig zu bannen. Um definitiv aus eigener Kraft nicht mehr auf den Relegationsplatz abrutschen zu können, benötigen die Kiezkicker einen Sieg gegen Regensburg. Sollte der Karlsruher SC nicht gegen Arminia Bielefeld gewinnen, wäre St. Pauli indes auch mit einer Niederlage endgültig durch.

Auf jeden Fall würde man sich am Millerntor eine weitere Woche des Bangens gerne ersparen, zumal die konkrete Planung der neuen Saison ansteht und möglichst bald begonnen werden soll. Dann dürfte als eines der ersten Themen die Zukunft von Henk Veerman auf den Tisch kommen. Aktuell ist nicht ausgeschlossen, dass der niederländische Angreifer heute zum letzten Mal im braun-weißen Trikot am Millerntor aufläuft.

Verlängerung oder Wechsel?

Veerman, der nach einem im Dezember 2019 erlittenen Kreuzbandriss erst im November sein Comeback feierte, seitdem aber in 20 Einsätzen neun Tore erzielte und einen weiteren Treffer vorbereitete, weckt bekanntlich seit längerem immer wieder Begehrlichkeiten insbesondere im Ausland, besitzt aber noch einen Vertrag bis 2021.

Dennoch steht nun eine zukunftsweisende Entscheidung bevor. So will der 29-Jährige laut der Morgenpost spätestens nach dem letzten Spieltag beim SV Wehen Wiesbaden mit seinen Beratern sprechen, wobei diese offenbar nur zwei Optionen sehen: entweder Veerman verlässt den Verein oder verlängert über 2021 hinaus. Mit einem auslaufenden Vertrag in die neue Spielzeit zu gehen und dann gegebenenfalls 2021 ablösefrei zu wechseln, ist demnach hingegen keine Alternative.

Sicherlich ein Thema in den wohl kurz bevorstehenden Gesprächen dürfte auch Trainer Jos Luhukay sein, zu dem Veerman bekanntlich nicht das allerbeste Verhältnis pflegt. Bleibt sein niederländischer Landsmann als Coach auf der Kommandobrücke, könnte es bei Veerman eher in eine andere Richtung gehen.

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