FC St. Pauli: Mängel in Defensive und Offensive

Die Abstiegsregion kommt gefährlich nahe

Enttäuschung bei Henk Veerman, James Lawrence und Philipp Kalla

Enttäuscht gingen die Spieler des FC St .Pauli in Aue vom Platz. ©Imago images/Sven Simon

Auch im siebten Spiel in Folge ist der FC St. Pauli sieglos geblieben. Während im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt (1:2) das Aus in Runde zwei weggesteckt werden musste, reichte es für die Kiezkicker aus den letzten sechs Ligaspielen nur zu drei von 18 möglichen Punkten. Mit dem gestrigen 1:3 bei Erzgebirge Aue steht St. Pauli weiterhin nur einen Punkt vor Rang 16. Und bis zum Ende des Spieltages könnte die Abstiegszone noch deutlich näher kommen.

Mit insgesamt 15 verletzt oder angeschlagen fehlenden Spielern waren die Voraussetzungen vor der Partie in Aue schon nicht gut, zumal St. Pauli in der Vergangenheit gegen die Veilchen nur selten gut ausgesehen hat.

Die letztlich aufgebotenen Profis ließen dann aber auch in vielen Bereichen einiges vermissen, weshalb unter dem Strich eine verdiente Niederlage stand: „Wir waren nicht konsequent in unserem Abwehrverhalten und in der Offensive mit zu zu wenig Effektivität und vor allem zu wenig Durchschlagskraft, um letztendlich ein positives Ergebnis zu erzielen“, haderte Trainer Jos Luhukay auf der Vereinshomepage mit den Schwächen seiner Elf.

Noch drei Heimspiele bis Weihnachten

Torwart Robin Himmelmann, der sich ähnlich äußerte, vermisste derweil die letzte Entschlossenheit insbesondere in Zweikämpfen und trat ebenfalls auf der vereinseigenen Webseite als Mahner auf: „Wir müssen ehrlich zu uns sein. So reicht es nicht, um Spiele zu gewinnen. Jeder muss verstanden haben, dass es nicht reicht, einen ordentlichen Ball zu spielen. Man muss im Mittelfeld und vor dem Strafraum knallhart verteidigen.“

So reicht es nicht, um Spiele zu gewinnen. (Robin Himmelmann)

Das wird auch am nächsten Wochenende nötig sein, wenn Hannover 96 zu einem Duell auf tabellarischer Augenhöhe ans Millerntor reist. Dass drei der vier bis Weihnachten verbleibenden Spiele vor eigenem Publikum stattfinden, sollte kein Nachteil sein. Schließlich stellt die Luhukay-Elf mit nur vier Punkten aus sieben Spielen das zweitschwächste Auswärtsteam der Liga, während aus sieben Heimpartien elf Zähler zu Buche stehen.

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