FC St. Pauli: Philipp Heerwagen denkt an Abschied

Routinier ist nur noch die Nummer drei

Philipp Heerwagen

Aktuell nur noch die Nummer drei: Philipp Heerwagen © Imago

Nach immerhin 20 Einsätzen in der Saison 2016/17, als der mittlerweile 35 Jahre alte Schlussmann zeitweise zur Nummer eins aufgestiegen war, verbrachte Philipp Heerwagen die gesamte vergangene Spielzeit auf der Bank des FC St. Pauli. Sofern Robin Himmelmann und Svend Brodersen gesund bleiben, wird der Routinier künftig aber wohl nicht einmal mehr dort Platz finden.

Beim 2:1-Auftaktsieg der Braun-Weißen beim 1. FC Magdeburg gehörte Heerwagen gar nicht dem Kader an, was als klares Zeichen dafür zu verstehen ist, dass der seit 2013 für St. Pauli spielende Keeper nur noch die Nummer drei ist.

Es blutet mir natürlich das Herz. (Philipp Heerwagen)

Eine Entscheidung, an der Heerwagen zu knabbern hat: „Es blutet mir natürlich das Herz wenn man das, was man 2017 angefangen hat, nicht weiterführen darf. Nicht für den Verein spielen darf, für den das Herz schlägt. Das macht die Sache in der täglichen Arbeit nicht einfacher“, so der Torhüter in Bild.

Wechsel noch im Sommer 2018?

Zum einen spricht Heerwagen zwar von einer Herausforderung, mit der neuen Rollenverteilung umzugehen und sich Gedanken über mögliche Änderungen zu machen, doch zum anderen deutet der frühere Bochumer auf Nachfrage der „Bild“ auch an, sich mit einem Wechsel noch in der laufenden Transferperiode auseinanderzusetzen.

„Ich kann es nicht dementieren und ich kann es nicht bejahen. Man muss gucken. Es ist klar, dass der Verein damit rechnet, dass ein unzufriedener Spieler woanders hingeht“, so Heerwagen, dessen Vertrag im Sommer 2019 endet und der sich nach jetzigem Stand vermutlich spätestens dann anderweitig orientieren wird müssen.

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