FC St. Pauli: Sobota & Flum gehen

Umbruch eingeleitet

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.2020 | 15:41
Waldemar Sobota vom FC St. Pauli

Waldemar Sobota war beim FCSP meist gesetzt. ©Imago images/Claus Bergmann

Der Umbruch beim FC St. Pauli nimmt Formen an. Mit Johannes Flum und Waldemar Sobota verlassen zwei Routiniers die Kiezkicker. Nachdem mit Timo Schultz ein Trainer aus dem eigenen Nachwuchs installiert wurde, soll auch der Kader weiter verjüngt werden. „Wir werden einen Umbruch mit vielen jungen Spielern haben“, hatte Sportchef Andreas Bornemann bei der Vorstellung des Trainers gesagt.

Neuausrichtung im Mittelfeld

Dementsprechend fiel nun seine Begründung für die Entscheidung gegen Flum und Sobota aus: Auf Grundlage der gemeinsamen Kaderanalyse mit Timo Schultz haben wir uns für eine Neuausrichtung auf den entsprechenden Positionen und gegen eine Verlängerung der ausgelaufenen Verträge entschieden.

Vor allem der Abschied von Sobota wird das Gesicht der „Boys in brown“ deutlich verändern, war der Pole doch in den letzten Jahren ein Schlüsselspieler, wenn ihn nicht Verletzungen hemmten. Auch in der zurückliegenden Spielzeit absolvierte er 27 Partien, in denen er sechs Scorerpunkte sammelte.

Flum war dagegen erst in der Rückrunde wieder vermehrt im Kader, kam aber über 16 Einsätze, davon sechs in der Startelf nicht hinaus. Auch der Defensive Mittelfeldspieler war aber in den ersten beiden Saisons nach seinem Wechsel von Eintracht Frankfurt eine Stütze des Teams.

Auch im Trainerteam wird weiter umgekrempelt; die Co-Trainer André Trulsen und Markus Gellhaus wurden schon am gestrigen Dienstag verabschiedet. Torwartrainer Matthias Hain soll dagegen bleiben.