FC St. Pauli: Steht die Viererkette schon?

Für Philipp Ziereis wird es wohl eng

Philipp Ziereis

Kurz vor dem Pflichtspielauftakt krank: Philipp Ziereis. © imago images / Eibner

Dank der beiden Heimsiege gegen den SV Wehen Wiesbaden (3:1) und Arminia Bielefeld (3:0) hat sich die Stimmung rund um den FC St. Pauli vor der Winterpause deutlich zum Positiven gewendet. An die beiden Erfolge zum Jahresabschluss 2019 wollen die Kiezkicker nun natürlich am Dienstag, wenn es mit dem Auswärtsspiel bei Greuther Fürth wieder ernst wird, anknüpfen.

Auf Trainer Jos Luhukay warten im Vorfeld der Partie im Frankenland einige knifflige Entscheidungen in personeller Hinsicht. Sowohl im Mittelfeld als auch im Angriff tobt ein intensiver Kampf um die Plätze in der ersten Elf. Während sich gerade im Zentrum schwer prognostizieren lässt, wer letztlich den Zuschlag erhält, zeichnet sich die Viererkette vor Torwart Robin Himmelmann schon ab.

Ziereis fehlt im Training

Gesetzt sollten Rechtsverteidiger Luca Zander und Daniel Buballa sein. Buballa, der in der Hinrunde in Vertretung des verletzten Christopher Avevor die Kapitänsbinde trug, wird von Luhukay dabei allerdings nicht mehr auf seine jahrelang angestammten Linksverteidiger-Position gesehen, sondern halblinks in der Innenverteidigung. Links hat dafür wohl der gelernte Rechtsverteidiger Sebastian Ohlsson, der auch seitenverkehrt spielen kann, die Nase vor Matt Penney, Mert Kuyucu und Jan-Philipp Kalla.

Als weitgehend offen galt in den vergangenen Tagen noch das Rennen um den zweiten Platz im Abwehrzentrum neben Buballa. Während die nach ihren Verletzungen noch nicht fitten Avevor und James Lawrence dafür nicht in Frage kommen, duellieren sich Leo Östigard und Philipp Ziereis.

Fünf Tage vor dem Gastspiel in Fürth ist der schon in der Vergangenheit häufiger vom Verletzungspech verfolgte Ziereis dabei möglicherweise entscheidend ins Hintertreffen geraten. Denn der 26-Jährige fehlte am Donnerstag erkältet im Training und aktuell ist fraglich, ob Ziereis bei der unmittelbaren Spielvorbereitung sowie bei der Partie selbst wieder mitwirken kann. Ohnehin aber galt Östigard, der sieben der letzten acht Spiele vor Weihnachten über die vollen 90 Minuten bestritten hat, als Favorit in diesem Zweikampf.

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