Fortuna Düsseldorf: Holt Allofs Krajnc?

Slowenischer Innenverteidiger im Gespräch

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 27.09.20 | 08:32
Klaus Allofs

Sicherlich auch direkt in die finale Kaderplanung involviert: Klaus Allofs. © imago images / Hübner

Der 1:0-Sieg gegen die Würzburger Kickers dank eines Joker-Tores von Dawid Kownacki und eines von Florian Kastenmeier gehaltenen Elfmeters war aus sportlicher Sicht am gestrigen Samstag zwar sicherlich das wichtigste für Fortuna Düsseldorf, doch für noch mehr Aufsehen sorgte die überraschende Bestellung von Klaus Allofs zum hauptamtlichen Vorstand für Fußball & Entwicklung, Kommunikation und CSR.

Der 63-Jährige, der nicht nur in Düsseldorf geboren ist, sondern zwischen 1972 und 1981 bei der Fortuna den Sprung zum Profi und später in die Nationalmannschaft schaffte, nimmt bereits am Montag seine Arbeit auf und dürfte dann sicherlich zunächst eng mit Sportvorstand Uwe Klein sowie Trainer Uwe Rösler zusammenzuarbeiten, gilt es doch bis zum Transferschluss am 5. Oktober den Kader noch zu optimieren.

Kein Geheimnis ist es, dass die Fortuna noch nach Verstärkung für die linke Abwehrseite und die Innenverteidigung Ausschau hält. Während die Bemühungen um den griechischen Linksverteidiger Leonardo Koutris (Olympiakos Piräus) bereits weit gediehen und vor dem Abschluss scheinen, macht inzwischen auch der Name eines zentralen Abwehrspielers die Runde.

Kleins zurückhaltender Kommentar zu Krajnc

Wie das italienische Portal linchiestaquotidiano.it berichtet, soll auch Luka Krajnc von Frosinone Calcio ein Thema in Düsseldorf sein. Der 26 Jahre alte Slowene, der bislang auf drei A-Länderspiele zurückblicken kann, war beim italienischen Zweitligisten vergangene Saison in der Innenverteidigung kein Stammspieler, dem CFC Genua 1893 vor fünf Jahren aber stattliche fünf Millionen Euro Ablöse wert. Auch Frosinone überwies 2018 noch einen siebenstelligen Betrag an Cagliari Calcio, würde Krajnc nun aber wohl trotz eines bis 2022 laufenden Vertrages ziehen lassen.

„Wir haben glaube ich so ziemlich jeden Linksverteidiger in Europa auf dem Schirm gehabt. Gut möglich, dass auch dieser Name dabei war“, klingt der Kommentar von Sportvorstand Klein in der Rheinischen Post allerdings nur bedingt danach, dass eine Verpflichtung des mit seinem starken linken Fuß in einer Dreierkette bevorzugt links einsetzbaren Krajnc auf der Prioritätenliste weit oben steht.