Fortuna Düsseldorf: Ausgemusterte Top-Verdiener wollen nicht weg

Ein Stürmer wird noch gesucht

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Mittwoch, 15.07.20 | 18:27
Düsseldorfs Karim Haggui

Ausgemustert, aber nicht wechselwillig: Karim Haggui ©Imago

In den vergangenen Tagen haben die Personalplanungen von Fortuna Düsseldorf richtig Fahrt aufgenommen. Mit Özkan Yildirim (Werder Bremen) und dem vom Hamburger SV ausgeliehenen Arianit Ferati setzten die Düsseldorfer Verantwortlichen ihr Konzept, vor allem auf junge und hungrige Spieler setzen zu wollen, nahtlos fort.

Mit seinen 23 Jahren ist der ablösefreie Yildirim gemeinsam mit Jerome Kiesewetter (VfB Stuttgart II) schon der älteste der bisherigen fünf Neuen, zu denen noch Marlon Ritter (Borussia Mönchengladbach) und Maecky Ngombo (Roda Kerkrade) gehören.

„ Einen gestandenen Stürmer möchten wir schon noch holen. ”
Uwe Klein

Für den Angriff soll aber noch ein erfahrener Stürmer kommen, der seine Qualität schon nachgewiesen hat, wie nach Trainer Friedhelm Funkel nun auch der neue Chefscout und Kaderplaner Uwe Klein in der „Rheinischen Post“ bestätigte: „Einen gestandenen Stürmer möchten wir schon noch holen. Ich stehe da mit Friedhelm im engen Austausch. Aber das kann noch dauern, die Transferperiode geht ja bis Ende August.“

Schwer vermittelbares Quartett

Als alles andere als einfach erweist sich derweil das Vorhaben, die nicht wenigen ausgemusterten Profis mit gut dotierten Verträgen von der Gehaltsliste zu streichen. Mit Christian Strohdiek (SC Paderborn) und Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) ist dies zwar zumindest in zwei Fällen gelungen, doch mit Karim Haggui, Didier Ya Konan, Mike van Duinen und Fabian Holthaus scheinen vier Akteure schwer vermittelbar.

„ Weggehen? Nein! Ich bleibe bei Fortuna. ”
Karim Haggui

Zumindest im Falle von Haggui auch deshalb, weil der Kapitän der vergangenen Saison nicht an einen Abschied aus Düsseldorf denkt: „Wenn die Bosse meinen, ich soll zur U23 – gut. Aber weggehen? Nein! Ich bleibe bei Fortuna“, so der 32 Jahre alte Innenverteidiger, der pro Jahr 400.000 Euro verdienen soll, gegenüber „Bild„.