Fortuna Düsseldorf: Michael Rensing lässt sich Zeit

Kleine Fortschritte im Training

Michael Rensing

Arbeitet vorsichtig an seinem Comeback: Michael Rensing © Imago / foto2press

Mit beinahe ausnahmslos starken Leistungen zählt Raphael Wolf zu den herausragenden Torhütern der laufende Zweitliga-Saison. Der 29-Jährige, dessen Verpflichtung im Sommer von Werder Bremen durchaus skeptisch gesehen wurde, hat den seit August wegen eines Rippenbruchs samt Rückschlägen nicht mehr auf dem Spielberichtsbogen aufgetauchten Michael Rensing vergessen lassen.

Rensing, der in den vergangenen Jahren stets überdurchschnittliche Leistungen brachte und in weitaus schwierigeren Zeiten als momentan ein verlässlicher Rückhalt war, arbeitet derweil an seinem Comeback. Allerdings will der 33-Jährige nichts überstürzen, wie er gegenüber der Rheinischen Post betonte: „Ich habe keinen Zeitdruck, ich will erst wieder völlig gesund werden.“

Rückkehr in dieser Saison fraglich

In der Tat hat Rensing wegen Wolfs starker Auftritte nicht den Druck, unbedingt fit werden zu müssen, um der Mannschaft helfen zu können. Daher möchte der Routinier wohl unbedingt einen Rückschlag wie im Oktober, als nach der ersten Rückkehr ins Training die Rippenverletzung erneut aufbrach, vermeiden.

Ich steigere mich langsam. (Michael Rensing)

Immerhin gibt es kleine Fortschritte bei der Trainingsbelastung, wie Rensing verrät: „Ich steigere mich langsam. Ich kann alle Übungen wieder machen und beginne jetzt auch wieder seitlich zu Fallen.“

Dennoch ist fraglich, ob der Schlussmann in der laufenden Saison noch einmal im Kader stehen, geschweige denn im Tor stehen wird. Zur neuen Saison sollte mit Rensing, dessen Vertrag bis 2019 läuft, aber spätestens wieder zu rechnen sein. Möglich, dass es dann einen heißen Zweikampf mit Wolf gibt, der sein auslaufendes Arbeitspapier allerdings noch nicht verlängert hat.

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