Fortuna Düsseldorf: Mike Büskens macht bei der Managersuche Druck – Helmut Schulte weiter im Gespräch

Nach zwei Siegen in Folge hat sich die Stimmung rund um Fortuna Düsseldorf deutlich verbessert. Der Bundesliga-Absteiger wird plötzlich wieder als Kandidat für den Aufstieg genannt und könnte mit einem weiteren Sieg am Samstag gegen den ganz nahe an die ersten drei Plätze heranrücken.

Das ist natürlich auch das Ziel von Trainer Mike Büskens, auch wenn dieser nicht müde wird zu betonenen, dass die Bundesliga am Ende dieser Saison keine Pflicht ist. Von Anfang an verwies Büskens auf einen Zweijahresplan, an dessen Ende im Sommer 2015 die Rückkehr ins Oberhaus stehen soll. Dafür enorm wichtig ist eine kluge Personalplanung für die kommende Spielzeit, um die im Kader zweifelsohne vorhandenen Defizite ausmerzen zu können. Weil aktuell aber noch kein Nachfolger für den am Saisonende aus dem Amt scheidenden Manager Wolf Werner gefunden ist und spätestens im Winter schon die ersten Gespräche mit Blick auf die neue Spielzeit stattfinden dürften, macht Büskens in der „Rheinischen Post“ nun Druck: „Eine gute Wahl ist wichtig, denn das ist eine weitreichende Entscheidung, die alsbald fallen sollte. Wir brauchen eine gute, aber auch schnelle Lösung, denn sonst beschäftigt uns dieses Thema permanent. Schließlich geht es um die Saisonplanung, die heutzutage immer früher beginnt.“

Unverändert hält sich im Düsseldorfer Umfeld hartnäckig der Name Helmut Schulte, den Büskens aus gemeinsamen Tagen beim FC Schalke 04 bestens kennt. Bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit haben sich Schulte und Büskens in jüngerer Vergangenheit indes nicht ausgetauscht, wie der Fortuna-Coach unter Hinweis auf das letzte Telefonat mit Schulte anlässlich von dessen Geburtstag Mitte September durchklingen ließ.

Ohnehin will sich Büskens nicht in die Managersuche einschalten, sondern vertraut den dafür Verantwortlichen: „Ich bin in die Auswahl nicht involviert. Der Verein verfügt über genug Kompetenz.“