FSV Frankfurt: Interesse an Johannes van den Bergh – Ersatz für verletzten Schmidtgal gesucht

Vom Wechsel zum FSV Frankfurt hatte sich Heinrich Schmidtgal im Sommer einen Neuanfang versprochen, nachdem der 13-fache Nationalspieler Kasaschstans bei Fortuna Düsseldorf in zwei von Verletzungen durchzogenen Jahren lediglich auf 18 Einsätze kam.

Nun bleibt Schmidtgal das Pech aber auch an neuer Wirkungsstätte treu. Der 29-Jährige wird am heutigen Montag am rechten Knie operiert, in dem Meniskus und Knorpel Probleme bereiten. Schmidtgal muss mindestens vier Monate pausieren und ist damit wohl erst nach der Winterpause wieder eine Option.

Johannes van den Bergh in Berlin perspektivlos

Für den FSV bedeutet der Ausfall von Schmidtgal, dass auf der linken Abwehrseite nochmals nachgebessert werden soll. Am Samstag gegen RB Leipzig (0:1) begann Alexander Bittroff als Linksverteidiger und patzte vor dem Gegentor prompt folgenschwer. Nicht von ungefähr haben die FSV-Verantwortlichen mit Schmidtgal eine Alternative für die linke Seite der Viererkette hinzugeholt und werden nun wohl noch einmal tätig.

„Wir müssen jetzt mal schauen, ob wir noch was machen können“, zeigte sich Geschäftsführer Clemens Krüger zwar noch zurückhaltend, doch nach Informationen der „Bild“ bemüht sich der FSV um den bei Hertha BSC mehr oder weniger ausgemusterten Johannes van den Bergh. Der 28-Jährige, der kürzlich auch mit seinem Ex-Klub Fortuna Düsseldorf in Verbindung gebracht wurde, würde aber im Gesamtpaket wohl den Rahmen sprengen, sodass die Berliner mithelfen müssten.

Weil eine Ausleihe wegen van den Berghs 2016 auslaufenden Vertrages nicht möglich und eine Verlängerung praktisch ausgeschlossen ist, müsste die Hertha nicht nur auf eine Ablöse verzichten, sondern dem Linksfuß wohl auch eine Abfindung bezahlen.

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