FSV Frankfurt: Keine Rückkehr von Uwe Stöver – Marcel Kaffenberger lehnt neues Angebot ab

Seit dem letzten Spieltag und der dank des 3:2-Sieges bei Fortuna Düsseldorf geglückten Rettung hat sich beim FSV Frankfurt in personeller Hinsicht nur wenig getan. Trainer Tomas Oral unterschrieb zwar in der Zwischenzeit wie erwartet ein neues Arbeitspapier für die kommende Saison, doch im Spielerkader sind noch zahlreiche Fragen offen.

Durchgesickert ist immerhin, dass Routinier Hanno Balitsch seine Karriere als Profi beenden und künftig nur noch unterklassig gegen den Ball treten wird. Fest steht auch, dass sich die Hoffnungen auf einen Verbleib von Vincenzo Grifo durch dessen Unterschrift beim SC Freiburg endgültig erledigt haben.

Nicht erfolgreich waren zudem die Bemühungen, Eigengewächs Marcel Kaffenberger doch noch zu einem Verbleib zu bewegen. Das Mittelfeldtalent lehnt laut „Bild“ einen Verbleib beim FSV ab. Wohin es Kaffenberger zieht, ist indes unklar. Der im Winter schon als sicher geltende Wechsel zum MSV Duisburg scheint jedenfalls kein Thema mehr zu sein.

Oral in Doppelfunktion

Auf der Seite der Neuzugänge stehen neben den aus der U19 aufrückenden Nahom Gebru und Leon Hammel weiterhin lediglich die jeweils schon vor Wochen eingetüteten Transfers von Andre Weis (FC Ingolstadt) und Marc Hornschuh (Borussia Dortmund II), denen aber zeitnah der offenbar vor einem Wechsel an den Bornheimer Hang stehende Fanol Perdedaj von Energie Cottbus folgen könnte.

Zumindest ein Stück weit sind die eher schleppend verlaufenen Bemühungen um laut Geschäftsführer Clemens Krüger noch sechs bis sieben weitere Neuzugänge auch auf die durch die Freistellung von Manager Uwe Stöver entstandene Vakanz zurückzuführen. Inzwischen ist klar, dass Stöver nicht zurückkehren wird. „Das mit Uwe Stöver hat sich erledigt, was ich schade finde“, erklärte Krüger gegenüber „Bild“.

Einen Nachfolger wird es indes nicht geben. Vielmehr soll Coach Oral in Doppelfunktion und mit Unterstützung des bislang vornehmlich für die Finanzen zuständigen Krüger auch die Aufgaben des Sportdirektors mitübernehmen.