FSV Frankfurt: Mehrere Anfragen für Joan Oumari – Schorr und Belegu können gehen

Knappe vier Wochen vor dem Start in die neue Zweitliga-Saison sind die Personalplanungen des FSV Frankfurt zwar schon weit gediehen, aber noch nicht komplett abgeschlossen. Nachdem am Freitag mit Inhyeok Park (TSG 1899 Hoffenheim), Yann Rolim (Barra Futebol Clube) und Lukas Gugganig (FC Liefering) die Neuzugänge Nummer acht bis zehn präsentiert worden sind, laufen aktuell laut „Kicker“ noch Gespräche mit einem Wunschkandidaten für die Offensive.

Darüber hinaus würde wohl auch noch ein Angreifer kommen, sollte Mohamed Amine Aoudia endgültig nicht aus seinem Heimaturlaub in Algerien zurückkehren. Ob einer der vier Testspieler Sunday Chukuamaka Emmanuel (SV Grödig), Papa Ibou Kebe (SR Colmar), Leon Braun (VfR Aalen U19) und Fatih Köksal (Eintracht Frankfurt U19) für einen Vertrag in Frage kommt, ist offen. Gerade der 25 Jahre alte Franzose Kebe hat aber im Training und in den bisherigen Testspielen mit einigen Toren auf sich aufmerksam gemacht.

Mehr als sieben Anfragen für Oumari

Wie auf Seiten der Neuzugänge könnte sich auch in Sachen Abgänge noch etwas tun. So haben die Bornheimer die Defensivspieler Patrick Schorr und Florijon Belegu über ihre begrenzten Perspektiven aufgeklärt. Eigengewächs Belegu und der noch bis Sommer 2016 von der TSG 1899 Hoffenheim ausgeliehene Schorr werden den Verein damit wohl in den nächsten Wochen noch verlassen.

Außerdem steht ein Abschied von Joan Oumari im Raum, der zwar seinen Vertrag im März bis 2017 verlängert hat, nun aber bei mehreren anderen Vereinen ein Thema ist. „Wir haben vier Angebote aus der Türkei, darunter Trabzonspor. Außerdem haben 1860 München, Ingolstadt, der HSV und weitere Vereine Interesse“, verriet Oumaris Berater Makram Naceur in „Bild“.

Frankfurts Finanz-Geschäftsführer Clemens Krüger verneinte allerdings, bereits eine offizielle Anfrage für Oumari erhalten zu haben und machte deutlich, mit dem 26-Jährigen zu planen: „Wir wollen auch keine Leistungsträger mehr abgeben. Wenn wir wirklich darüber nachdenken, muss es eine Ablöse im siebenstelligen Bereich sein.“

Bei allen Qualitäten Oumaris eine Summe, die kaum ein Verein zu zahlen bereit sein dürfte.