FSV Frankfurt: Moi­se Bambara muss gehen – Ju-Tae Yun kehrt nicht zurück

Mit der 1:4-Niederlage beim 1. FC Kaiserslautern am vergangenen Wochenende sind die leisen Aufstiegshoffnungen, die rund um den Bornheimer Hang während der Erfolge in den Wochen zuvor entstanden waren, wohl schon wieder und endgültig zerplatzt. Dafür haben die Verantwortlichen um Trainer Benno Möhlmann und Geschäftsführer Uwe Stöver nun die Möglichkeit, den Kader für die neue Spielzeit frühzeitig zusammenstellen und diese aus der Vergangenheit nicht unbedingt gewohnte, komfortbale Situation scheint man beim FSV Frankfurt nutzen zu wollen.

Nachdem mit Markus Ziereis vom TSV 1860 München und Chhunly Pagenburg von Eintracht Trier bereits zwei neue Angreifer verpflichtet wurden, steht nun auch fest, dass mindestens sechs Spieler aus dem aktuellen Kader den Verein verlassen werden. Neben dem zum 1. FC Kaiserslautern wechselnden Marcel Gaus werden nach Informationen des „Kicker“ am Sonntag vor dem letzten Heimspiel gegen den VfL Bochum auch Ersatzkeeper Pierre Kleinheider, Innenverteidiger Gledson und die beiden nur bis zum Saisonende ausgeliehenen Angreifer Rasmus Jönsson und John Verhoek verabschiedet. Und auch Moise Bambara wird sich nach einem Jahr in Frankfurt nach einem neuen Klub umsehen müssen. Wie der „Kicker“ berichtet, wurde der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler in den vergangenen Tagen darüber informiert, dass sein auslaufender Vertrag nicht verlängert wird.

Noch nicht final entschieden ist dagegen über Anthony Jung und Moses Lamidi, deren Verträge ebenfalls enden, sowie über die Leihspieler Matthew Leckie (Borussia Mönchengladbach) und Odise Roshi (1. FC Köln). Dafür steht laut „Kicker“ fest, dass der an den SV Sandhausen verliehene Ju-Tae Yun nicht nach Bornheim zurückkehren wird. Der FSV hat offenbar eine einseitige Option auf Verlängerung mit dem 22 Jahre alten Südkoreaner, die bis zum 30. April hätte gezogen werden müssen, verstreichen lassen.