FSV Frankfurt: Poker um Tim Heubach – 1. FC Kaiserslautern bietet noch zu wenig

Nachdem mit Michael Görlitz (FC St. Pauli) und Mathew Leckie (FC Ingolstadt) bereits zwei Leistungsträger nicht gehalten werden konnten, will der FSV Frankfurt offenbar vermeiden, noch einen dritten Spieler zu verlieren, den man eigentlich halten möchte. Und dennoch deutet sich an, dass Tim Heubach seine Zelte am Bornheimer Hang wohl nicht erst nach Vertragsablauf am 30. Juni 2015 abbrechen wird.

Denn wie inzwischen bekannt ist, befindet sich der FSV in Gesprächen mit dem 1. FC Kaiserslautern, der den 26 Jahre alten Innenverteidiger gerne in die Pfalz holen möchte. Wegen des gültigen Vertrages sitzt Frankfurt aber am längeren Hebel und FSV-Finanzchef Clemens Krüger machte gegenüber dem „Hessischen Rundfunk“ klar, dass keine finanzielle Notwendigkeit bestehe, Heubach zu verkaufen.

Ablösefrei ziehen lassen möchte man Heubach in einem Jahr aber wohl auch ungerne, sodass sich ein Poker mit dem FCK abzeichnet. Laut „hr-sport“ sollen beide Vereine bei den Gesprächen über einen sofortigen Wechsel noch ein gutes Stück auseinanderliegen. Während der FCK dem Vernehmen nach 300.000 Euro bietet, soll der FSV rund eine halbe Million fordern. Eine nicht unüberwindbar scheinende Lücke, die zum Teil auch durch mögliche Bonuszahlungen etwa im Falle eines Aufstiegs der Pfälzer geschlossen werden könnte.

Sollte Heubach noch gehen, würde der FSV mit hoher Wahrscheinlichkeit zusätzlich zu Björn Schlicke, Joan Oumari und Neuzugang Tom Beugelsdijk noch einen weiteren zentralen Abwehrspieler verpflichten. Spekulationen um den beim 1. FC Köln mehr oder weniger ausgemusterten Spanier Roman Golobart haben sich bislang aber noch nicht konkretisiert.