Greuther Fürth: Ein Spiel Sperre für Buric

Einspruch mit Teilerfolg

Damir Buric von Greuther Fürth

Damir Buric bereitete sein Team in der Türkei auf die Rückrunde vor. ©Imago/Zink

Im ersten Spiel nach der Winterpause geht es für Greuther Fürth gegen Schlusslicht Ingolstadt. Dabei muss das „Kleeblatt“ ohne den direkten Einfluss seines Trainers klar kommen. Damir Buric wurde vom Sportgericht zu einem Spiel Innenraumverbot verurteilt. In der Partie gegen Sandhausen hatte sich der 54-Jährige zu sehr über den Schiedsrichter aufgeregt.

Zahlreiche Fehlentscheidungen gegen Fürth?

Außerdem muss der Übungsleiter 4000 Euro Strafe zahlen. Außerdem ist Buric bis Jahresende auf Bewährung. „Wir haben durch den Einspruch wenigstens das zweite Spiel auf Bewährung aussetzen können. Natürlich müssen wir für unsere Fehler geradestehen, in den Wochen vor Weihnachten kam es zu vielen Entscheidungen, die uns alle natürlich nicht kalt gelassen haben“, sagte Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi zum Urteil.

Schiedsrichter Frank Willenborg hatte im Dezember Buric auf die Tribüne verwiesen, weil er den Vierten Offiziellen Nicolas Winter gegen die Brust gestoßen haben soll. „Ich möchte mich bei meiner Mannschaft und beim Verein entschuldigen. Ich habe in meinen Augen niemanden gestoßen, wenn es sich für den Schiedsrichter aber so angefühlt hat, möchte ich mich auch bei ihm entschuldigen. Letztlich ging es mir in dem Moment darum, meine Mannschaft zu schützen“, versuchte der Trainer sein Verhalten zu erklären.

Buric ist in seinen bisherigen Stationen als Trainer nie durch ähnliches Fehlverhalten aufgefallen, weshalb das Urteil trotz Reduzierung als hart angesehen wird. In Paderborn darf das „Kleeblatt“ dann aber mit seinem Trainer auf der Bank antreten.

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