Greuther Fürth: Hinrunden-Rückblick

So lief der 1. Teil der Saison 2016/17

Autor: Christian Slotta Veröffentlicht: Montag, 23.01.17 | 14:27
Sebastian Freis erzielt ein Tor gegen Union Berlin

Durchwachsene Hinrunde. Für die SpVgg und Sebastian Freis gibt es noch viel Luft nach oben. ©Imago

Bei der Ausgabe eines Saisonzieles hält sich die Spielvereinigung seit Jahren zurück, zu inkonstant waren die Leistungen in den vergangenen Spielzeiten. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga, konnte lediglich in der Folgesaison an die Leistungen aus der Aufstiegssaison angeknüpft werden. Als Drittplatzierter in der Endabrechnung scheiterten die Fürther jedoch am Hamburger SV, seitdem rangieren die Franken immer im Tabellenmittelfeld.

Aufsteigende Tendenz unter dem neuen Coach

Der Start in die Spielzeit verlief vielversprechend. Nach sieben Spieltagen belegte das Kleeblatt den siebten Tabellenplatz, mit elf Zählern lag man auf Tuchfühlung zu der Aufstiegsregion. Es folgte eine klare 0:4-Schlappe gegen den VfB Stuttgart, rückblickend ein kleiner Knackpunkt im Saisonverlauf der Fürther. In den kommenden fünf Partien folgten vier Niederlagen – das hielt der Trainerstuhl von Stefan Ruthenbeck nicht aus.

Unter János Radoki, der zuvor für die U-19 verantwortlich war, konnte die Spielvereinigung sieben Zähler in vier Partien sammeln und sich somit etwas Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen. Nur beim Heimauftritt gegen den FC St. Pauli ging das Kleeblatt leer aus, die Partien gegen den KSC und die Arminia aus Bielefeld konnten siegreich gestaltet werden. Zum Abschluss der Vorrunde gab es ein etwas glückliches 1:1 gegen die Eisernen aus Union.

Erster Spielabschnitt entscheidend

Vor eigenem Publikum lief es bislang etwas besser für die Grün-Weißen, auch wenn 13 Zähler aus neun Partien bei einem Torverhältnis von 9:13 ausbaufähig sind. Aus der Fremde brachte das Kleeblatt bislang jedoch erst acht Punkte mit, nur zwei Spiele konnten in der Hinrunde gewonnen werden.

Mit Blick auf die Statistik wird zudem deutlich, dass oftmals die erste Halbzeit bei den Fürthern über den Ausgang der Partie entscheidet. In fünf Spielen liefen das Team vom Ronhof einem Pausenrückstand hinterher – fünfmal jedoch vergeblich. Nimmt die Spielvereinigung jedoch eine Führung mit in die Pause, konnte das Team bislang immer punkten, in fünf von sechs Spielen reichte es sogar zum Sieg. Im zweiten Spielabschnitt fingen sich die Fürther darüber hinaus 19 der 27 Gegentreffer, zwölf davon fielen in der Schlussviertelstunde.

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