Greuther Fürth: Kampf um die Plätze im Mittelfeld

Ein Trio für zwei Positionen

Sebastian Ernst

Sebastian Ernst meldete sich in Hamburg nach zweimonatiger Pause zurück. © imago images / foto2press

Mit dem 0:2 beim Hamburger SV am vergangenen Wochenende kassierte Greuther Fürth die dritte Niederlage in Folge, die die Sinne auch mit Blick auf den Absturz im vergangenen Jahr nach einem ebenfalls guten Saisonstart schärfen sollte. Eine positive Nachricht ging bei einer insgesamt enttäuschenden Vorstellung in Hamburg derweil ein wenig unter.

Denn Sebastian Ernst feierte nach zwei Monaten Zwangspause sein Comeback. Der 24-Jährige, dem im August eine im Frühjahr zur Stabilisierung des gebrochenen Mittelfußes eingesetzte Schraube entfernt wurde, stand sogar in der Startelf und lieferte eine gemessen an der langen Ausfallzeit sehr ordentliche Leistung ab.

Ernst wurde von Trainer Stefan Leitl auch deshalb direkt von Beginn aufgeboten, weil sich Paul Seguin aufgrund von muskulären Problemen abgemeldet hatte. Seguin, der in den vergangenen Monaten mehr und mehr zum Schlüsselspieler geworden ist, soll bis zum Duell mit seinem Ex-Klub Dynamo Dresden am Freitag in einer Woche aber nach Möglichkeit wieder fit sein.

Hans Nunoo Sarpei spielt sich fest

Für Ernst bedeutet die Rückkehr Seguins indes nicht automatisch einen Platz auf der Bank. So wäre auch eine Doppelsechs mit Ernst und Seguin vorstellbar, was dann freilich zu Lasten von Hans Nunoo Sarpei ginge, der sich während der Abwesenheit von Ernst zu einer festen Größe im defensiven Mittelfeld aufgeschwungen hat. Trainer Leitl muss sich allerdings nicht zwingend für zwei Spieler aus diesem Trio entscheiden.

Denn Ernst hat schon in der Vergangenheit seine Flexibilität bewiesen. So kann der 2017 von den Würzburger Kickers gekommene Linksfuß auch im offensiven Mittelfeld und auf beiden offensiven Außenbahnen, bevorzugt links, spielen. Und selbst als Außenverteidiger kam der bei Hannover 96 ausgebildete Ernst schon zum Zug.

Mit Julian Green, Tobias Mohr, Branimir Hrgota, Marvin Stefaniak oder Jamie Leweling ist zwar auch auf den anderen Offensivpositionen starke Konkurrenz vorhanden, doch Trainer Leitl dürfte die zusätzliche und zudem mit Blick auf das Potential Ernsts hochkarätige Alternative dennoch freuen.

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