Greuther Fürth: Positive Signale aus dem Lazarett

Julian Green und Daniel Keita-Ruel auf einem guten Weg

Julian Green

Fortschritte nach auskurierten Sprunggelenksproblemen: Julian Green. © imago images / Zink

Als die für den Abend des 13. März geplante Partie gegen den Hamburger SV kurzfristig als erstes von mittlerweile vier und mutmaßlich noch einigen weiteren Spielen der Corona-Krise zum Opfer gefallen ist, dürften die Gefühle bei Greuther Fürth zumindest insgeheim noch gemischt gewesen sein. Denn gegen den HSV hätte Trainer Stefan Leitl verletzungsbedingt auf nicht weniger als zehn seiner Akteure verzichten müssen.

Wenn der Re-Start der Saison Mitte Mai oder womöglich auch noch später erfolgt, sieht es personell beim Kleeblatt dagegen wieder deutlich besser aus. Mit Maximilian Wittek und Mergim Mavraj sind aktuell nur noch zwei Profis nicht voll belastbar. Während Routinier Mavraj nach seinem Sehnenriss in den Adduktoren zumindest schon teilweise am freilich weiterhin kontaktlosen Trainingsbetrieb mit den Kollegen teilnimmt, benötigt Wittek noch deutlich mehr Zeit.

„Ob er diese Saison noch spielen wird, ist noch nicht abzuschätzen“, erklärte Martin Meichelbeck in seiner Funktion als Leiter der medizinischen Abteilung gegenüber den Fürther Nachrichten bezüglich des 24-jährigen Linksverteidigers, dessen Vertrag am Ronhof ausläuft und der aufgrund seines erst Ende Februar erlittenen Armbruchs womöglich keine große Gelegenheit erhält, in dieser Spielzeit noch Eigenwerbung zu betreiben.

Meichelbeck noch zurückhaltend

Gute Nachrichten gibt es unterdessen von Julian Green und Daniel Keita-Ruel, die wie zuvor Jamie Leweling, Marco Meyerhöfer, Marvin Stefaniak und Robin Kehr ihre Blessuren weitgehend auskuriert haben.

Green, dem zwischenzeitlich sogar eine Operation drohte, hat sich nach dem allgemeinen Individualtraining zu Hause vergangene Woche positiv im Kreis der Mannschaft bzw. in seiner aktuell angesagten Kleingruppe zurückgemeldet. „Momentan sieht es gut aus, aber wir brauchen die Belastung eines echten Mannschaftstrainings“, ist Meichelbeck allerdings beim 24-Jährigen noch etwas zurückhaltend.

Keita-Ruel, der seit Ende Januar immer wieder über Knieprobleme klagte und die letzten drei Begegnungen komplett verpasste, konnte sowohl in seiner Gruppe als auch darüber hinaus in einem separaten Athletiktraining „reizfrei“ trainieren. Auch beim 30-jährigen Torjäger bleibt zunächst aber abzuwarten und zu hoffen, dass dieser Zustand von Dauer ist.