Greuther Fürth: Sascha Burchert lässt seine Zukunft offen

Mergim Mavraj kehrt zurück

Sascha Burchert

Sascha Burchert hat sich im Fürther Tor zum Führungsspieler entwickelt. © imago images

UPDATE 9:35 Uhr: Statt Spieler abzugeben hat Greuther Fürth zunächst einen weiteren verpflichtet. Mergim Mavraj kommt wie erwartet zum Kleblatt. Schon vor zwei Wochen hatte Liga-Zwei.de berichtet, dass Mavraj vor der Rückkehr steht. Nur die Preisfrage musste noch geklärt werden.

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Einen Monat vor dem Start in die neue Saison sind die Kaderplanungen bei Greuther Fürth noch nicht abgeschlossen. Während sich Geschäftsführer Sport weiter auf der Suche nach Verstärkungen befindet, steht unverändert auch ein angestrebtes Transferplus von rund 2,5 Millionen Euro im Raum.

Da von den Abgängen bislang nur Mario Maloca (Lechia Gdansk) eine kleine Ablöse eingebracht hat, im Gegenzug aber für die feste Verpflichtung von Paul Seguin (VfL Wolfsburg) Geld ausgegeben wurde, ist der Weg zum angepeilten Überschuss noch weit. Um das wirtschaftliche Ziel zu erreichen, wird es freilich kaum genügen, Spieler mit geringer Perspektive wie Nik Omladic abzugeben.

Burcherts Vertrag läuft bis 2020

Stattdessen sind nur für Leistungsträger richtig hohe Einnahmen möglich. Etwa für Torhüter Sascha Burchert, der in der zurückliegenden beiden Spielzeiten eine enorme Entwicklung vom Ersatztorwart zum Führungsspieler hingelegt hat. Die Leistungen des 29-Jährigen sind indes auch andernorts nicht unbeobachtet geblieben. Vielmehr kamen bereits vor einigen Wochen Gerüchte um ein Interesse aus England auf.

Insbesondere Erstliga-Absteiger Huddersfield Town wird nachgesagt, ein Auge auf Burchert geworfen zu haben, wenngleich laut den Fürther Nachrichten noch keine konkreten Anfragen eingegangen sind. Sollte sich das ändern, was aufgrund des in England noch nicht richtig in Fahrt gekommenen Transfermarkts keineswegs ausgeschlossen ist, wäre der noch bis 2020 an Fürth gebundene Burchert durchaus aufgeschlossen.

Wenn es so kommt, wäre es natürlich eine Mega-Chance. (Sascha Burchert)

„Wenn es so kommt, wäre es natürlich eine Mega-Chance. Damit würde man sich auseinandersetzen“, machte der gebürtige Berliner gegenüber den „Fürther Nachrichten“ kein Geheimnis, dass ihn England reizen würde.

Zugleich allerdings betonte Burchert auch, sich in Fürth sehr wohl zu fühlen und ließ durchblicken, im Fall der Fälle den Status quo inklusive Stammplatz und Leaderrolle genau mit einer anderen Offerte abwiegen zu wollen: „Aber welche Lösung man findet, ist wieder etwas anderes. Ich weiß, was ich am Verein habe. Man muss schauen, was ich hergeben möchte.“

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