Greuther Fürth: Schmerzhaftes Serienenende schnell abgehakt

Wieder kein Heimtor gegen Heidenheim

Autor: Johannes Ketterl Veröffentlicht: Sonntag, 06.12.20 | 08:29
Julian Green

In Sandhausen wollen Julian Green (vorne) und Co. zurück in die Erfolgsspur. © imago images / Zink

Nach fünf Siegen in Serie und der Eroberung der Tabellenspitze erhielt die Euphorie rund um Greuther Fürth am gestrigen Samstag einen Dämpfer. Gegen den 1. FC Heidenheim unterlag das Kleeblatt am heimischen Ronhof mit 0:1, womit die insbesondere zu Hause negative Bilanz gegen den Klub von der Ostalb weiter ausgebaut wurde.

Auch nach sieben Heimspielen gegen Heidenheim steht Fürth nur bei einem einzigen Treffer, der bei drei torlosen Unentschieden und drei Niederlagen immerhin zu einem Sieg reichte. Diesmal aber konnte die SpVgg nicht einmal einen Punkt verbuchen, was freilich nichts daran ändert, dass man in Fürth mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein kann.

Trainer Stefan Leitl wollte sich denn auch gar nicht lange mit der Pleite aufhalten, sondern richtete den Blick auf der Vereinswebseite direkt nach vorne auf das Gastspiel beim SV Sandhausen. „Unsere tolle Serie ist jetzt leider zu Ende gegangen. Aber Mund abputzen: Am Freitag geht es weiter.“

Ausgebliebener Platzverweis als Knackpunkt?

Leitl ging denn aber doch noch etwas in die Analyse und machte deutlich, mit dem Auftreten seiner Schützlinge keineswegs unzufrieden gewesen zu sein: „Ich denke, wir haben trotzdem ein gutes Spiel gemacht, wir hatten nicht so viele Torchancen, es ist aber normal gegen eine Mannschaft, die gut verteidigt hat“, so der Kleeblatt-Coach, der auch Schiedsrichter Thorben Siewer eine nicht unwesentliche Rolle attestierte: „Die entscheidende Szene ist in der 57. Minute, kurz bevor wir das Gegentor bekommen, als es zwingend eine Gelb-Rote Karte gegen Burnic geben muss. Wir hätten in Überzahl gespielt, und ich bin überzeugt, dass wir dann gewinnen.“

„ Wir hätten in Überzahl gespielt, und ich bin überzeugt, dass wir dann gewinnen. ”
Stefan Leitl

Der von Burnic gefoulte Green teilte die Ansicht von Leitl, will sich aber auch nicht zu lange grämen: „Die Niederlage tut natürlich weh, aber das gehört dazu. Wir werden weiter machen und sind von unserem Weg überzeugt“, betonte der 25-Jährige, der auch in Sandhausen Teil der zuletzt sechs Mal in Folge unveränderten Startelf sein dürfte, die vorbehaltlich von Ausfälle auch weiterhin Leitls Vertrauen genießen dürfte.