Greuther Fürth: Legt Daniel Keita-Ruel wieder stark los?

Angreifer mit Traumstart in die vergangene Saison

Daniel Keita-Ruel sprintet für Fürth

Schuftet derzeit in der Saisonvorbereitung an seiner Fitness: Daniel Keita-Ruel. ©Imago images/Zink

Zweieinhalb Wochen vor dem Start in die neue Saison zu Hause gegen Erzgebirge Aue sind bei Greuther Fürth die Kaderplanung betreffend noch einige Fragen offen. Während die Angreifer Daniel Steininger und Shawn Parker die Reise ins Trainingslager in Bad Häring nicht mitangetreten haben und offenkundig keine Perspektive haben, sucht das Kleeblatt noch Verstärkung für die Offensive.

Kommen sollen laut kicker.de noch ein Stürmer und ein offensiver Flügelspieler. Idealerweise sollten die noch gesuchten Neuzugänge Zug zum Tor mitbringen. Schließlich stellte Fürth vergangene Saison mit 37 Toren die zweitschwächste Offensive hinter Absteiger 1. FC Magdeburg (35). Und zumindest bislang ist kein Neuer hinzugekommen, der als Torgarant bekannt wäre.

Fünf Tore an den ersten fünf Spieltagen

Somit fungiert aktuell vor allem wieder Daniel Keita-Ruel, mit zehn Treffern in der abgelaufenen Saison bester Fürther Torschütze, als Hoffnungsträger am Ronhof. Insbesondere auch mit Blick auf den Saisonstart, der für den im Sommer 2018 von Fortuna Köln gekommenen Stürmer kaum besser hätte laufen können.

Gegen den SV Sandhausen geriet die SpVgg zwar in Rückstand, doch Keita-Ruel drehte die Begegnung mit seinem Ausgleichstreffer (78.) und einem verwandelten Elfmeter (81.) mit einem späten Doppelpack zugunsten der Franken, ehe der nun nicht mehr eingeplante Steininger den 3:1-Endstand besorgte.

Am ersten Spieltag trafen in der eingleisigen 2. Bundesliga nur sechs Spieler mehr als zweimal, zuletzt Nils Petersen in der Saison 2015/16 beim 6:3 des SC Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg mit einem lupenreinen Hattrick.

Keita-Ruel beließ es indes nicht bei dem guten ersten Auftritt, sondern hatte nach fünf Spieltagen bereits fünf Treffer auf dem Konto. Auf einen ähnlichen Start des 29-Jährigen hofft man natürlich in Fürth, wobei die Ausbeute von ebenfalls fünf Treffern in den 25 Einsätzen bis Saisonende sicher Luft nach oben aufweist.